Axel: Armin, warum hast als Trainer aufgehört?
Armin Bittner: Nun ja Axel, ich bin damals eigentlich nur eingesprungen, weil ich gerade Zeit hatte und eine gewisse Personalnot erkannt habe. Für den Skiverband war dies natürlich eine etwas präkäre Situation, dass sie letztlich dieses Angebot eines ansonsten doch in diesem Hause nicht ganz so beliebten Mannes annehmen mussten, weil ich es ja auch gratis gemacht habe. Es war aber von Anfang an klar für mich, dass ich unter den gegebenen Umständen nicht über diese Zeit hinaus dort arbeiten könnte. Das konnte man ja auch an den Reaktionen danach sehen, als sich doch einiges bewegt hat, hat man es jedoch totgeschwiegen.

Silvia: Waren Sie mit Regine Cavagnoud bekannt? Was sagen Sie zum Unfall?
Armin Bittner: Ja Silvia, selbstverständlich habe ich sie gekannt. Da ich ja seit 7 Jahren als Fernsehjournalist den Ski-Zirkus begleite hatte ich natürlich auch mit Regine gelegentlich Kontakt. Es war sicherlich eine Verkettung aller nur möglichen ungünstigen Umstände mit unheimlich schweren Auswirkungen. So langsam sickert aber immer mehr durch, dass unser Markus Anwander wohl doch nicht unbedingt die Schuld trifft. Viele Faktoren sprechen eigentlich logischerweise dafür.

Vroni: Hallo Armin, was machst Du zur Zeit? Im letzten Jahr habe ich Dich als Fernsehkommentator gesehen, machst du das immernoch?
Armin Bittner: Hallo Vroni, auch in diesem Winter werde ich wieder die Skirennen des Weltcups und auch die Olympischen Spiele als Co-Moderator begleiten! Zur Zeit bin ich sehr stark eingebunden beim Aufbau eines hochprofessionellen Kinder-Rennteams bei mir im Bereich Chiemgau.

Freakx: Hoi Armin, heizt Du hier und da noch durch die Slalomstangen?
Armin Bittner: Sehr selten, da ich schlicht und einfach nicht mehr in der notwendigen körperlichen Verfassung bin.

XXL: Welche Sportart treibst Du am liebsten - bist Du Weichei-Golfer geworden - oder machst Du \"Sport\"?
Armin Bittner: Ich bin kein Golfer, bin aber auch ansonsten sportlich ein ziemlich fauler Hund geworden.

Monika: Hallo Armin Bittner, warum haben Sie mit dem aktiven Skisport aufgehört?
Armin Bittner: Nach zwei Bandscheibenvorfällen konnte ich nach 1992 einfach nicht mehr im vollen Umfang gehen und es kam zwangsläufig zum Rücktritt, denn wenn du einmal gewonnen hast, mißt du dich natürlich auch selbst daran und wenn es effektiv nicht mehr möglich ist dort anzuknüpfen, sollte man es besser lassen.

Doris: Bist Du schon verheiratet?
Armin Bittner: Ja, gerade im verflixten siebten Jahr!

Darius: Kann man auch noch mit 20 ein Profi werden?
Armin Bittner: Lieber Darius, wenn das möglich ist, wäre es mehr als ein Wunder. Es gibt aber vielleicht andere Sportarten, in denen man dieses Ziel eher ins Auge fassen kann.

Marcel: Kannst Du was zum Thema R. Cavagnoud sagen? Wie hat man zu Deinen Zeiten die Trainingspisten präpariert?
Armin Bittner: Lieber Marcel, es wurde zu meiner Zeit auch nicht anders gearbeitet. Die Gefahr fährt immer mit, vor allem dort, wo man sich im höheren Geschwindigkeitsbereich bewegt. Heutzutage ist lediglich noch mehr los auf den Gletschern. Viele kleine Club- und Bezirksteams sind vermehrt beim Training. Die Pisten sind regelgerecht von einem Stangenwald besetzt. Menschliche Fehler sind unvermeidbar. Gott sei Dank wirken sie sich nur sehr selten so fatal aus.

Martin: Ihr habt vor ca. einem Jahr die alpine Taskforce gegründet, was hast es bis jetzt gebracht?
Armin Bittner: Ich war damals der Einzige in der gesamten Runde, der sich auch etwas kritisch zu den Erwartungen geäußert hat, als ich habe verlauten lassen, dass man mal ein Jahr ins Land ziehen lassen sollte, um zu sehen, was bewirkt werden kann. Das Jahr ist jetzt um. Getan hat sich ehrlich gesagt wenig bis nichts. Aber glaub mir, an mir liegt es nicht. Im übrigen habe ich dieses \"Amt\" vor einigen Tagen wieder niedergelegt.

Dennis: Ich habe die Internetseiten vom Junior Ski Team gesehen. Was erhoffst Dir von Deinem Engagement im Juniorskiteam!?
Armin Bittner: Ja Dennis, erhoffen ist schon der richtige Ansatzpunkt. Im Skisport ist alles sehr langfristig zu sehen. Wir arbeiten mit diesem neuen Team im absoluten Basisbereich bei den 9 bis 14 jährigen Kindern. Wir versuchen mit einem Ganzjahreskonzept, dass sich vor allem auch viele sozialintegrative Maßnahmen im Sommer aufbaut, eine möglichst hohe Anzahl an Kindern möglichst lange bei der Stange zu halten, um am Ende dieser Ausbildungsphase mehr Kinder an die übergeordneten Kader abgeben zu können.

TV-Schauer: Armin, denkst Du, dass der Modus vom Ski-Weltcup noch attraktiv ist? Ist da nicht die Luft raus?
Armin Bittner: Das ist eine absolute Top-Frage. Um die auf den Punkt genau zu beantworten, müßte ich wohl mindestens eine halbe Stunde referieren. Ich bin jedoch schon viele Jahre der Meinung, dass der Weltcup längst überholt werden müßte. Andere Sportarten machen es uns vor, in welche Richtung man arbeiten müßte.

Sven: Sind Deine Kinder auch schon angehende Skiprofis? Oder hast Du Ihnen das Skifahren aus Deiner eigenen Erfahrung verboten?
Armin Bittner: Lieber Sven, meine Kinder sind erst 5 und 6 Jahre alt. Sie fahren zwar begeistert Ski, werden aber von uns in keinster Weise zum Skisport getrieben. Sollte in ein paar Jahren hier Interesse aufkommen, werden wir dies selbstverständlich fördern. Über die Frage, ob dies sinnvoll ist, läßt sich streiten.

Maxl: Tag auch! Hast Du eigentlich noch Kontakt zu den Kollegen von früher (Sportler)?!!
Armin Bittner: Hallo Maxl, eigentlich gibt es nur sehr wenige Kontakte und die sind auch sehr lose. Aber man trifft sich ja immer mal wieder auf irgendwelchen Veranstaltungen.

Vroni: Hattest du mal eine Zeit, in der du es bereut hast aufzuhören?
Armin Bittner: Nun ja, ich musste eigentlich aufhören, da ich keine Chance hatte, mit meinen gesundheitlichen Schäden ganz vorne dabei zu sein. Natürlich denkt man gelegentlich - speziell bei Übertragungen eines tollen Nachtslaloms - daran, dass gerade diese Art des Alpinsports an mir vorbei ging. Richtige Wehmut ist jedoch noch nie aufgekommen.

Dennis: Kannst Du Dir vorstellen, dass der Saisonauftakt oder das -ende auch mal in einer Skihalle (Neuss, Bottrop) stattfindet? Oft ist an den Weltcuporten auch nur künstlicher Schnee...
Armin Bittner: Vorstellbar ist Vieles. Man weiß ja auch nicht, wie sich das mit Indoor-Skimöglichkeiten noch entwickelt. Derzeit sehe ich eigentlich nur Show-Wettkämpfe als realistisch.

XXL: Du bist im Fernsehen immer so kritisch und sagst, dass nichts richtig ist (Trainer, Skifahrer, ...). Ist das wirklich alles so falsch?
Armin Bittner: Ich denke, dass Du hier etwas zu kritisch bist. Ich spreche auch regelmäßig das an, was positiv zu erwähnen ist. Ich denke, das Hauptproblem im Verständnis für viele Außenstehende ist, dass sie im Skisport bei weitem nicht den Einblick haben (können), wie z.B. beim Fußball und viele Dinge gar nicht nachvollziehen können. Hier liegt ja auch der große Vorteil derer, die sich regelmäßig der Kritik ausgesetzt sehen. Die biegen sich alles immer wieder so schön hin, dass der gemeine Fernsehzuschauer fast schon Mitleid aufbringt. Es gibt aber auch viele Menschen, die Kritik gar nicht hören wollen...

Monika: Denken Sie, dass sich durch den Tod von Regine Cavagnoud beim Training etwas ändern wird?
Armin Bittner: Nein, da kann sich nicht allzu viel ändern, weil man sonst den Sport als solches komplett in Frage stellen müßte.

Jochem Scherf: Wie sehen sie die Zukunft des DSV?
Armin Bittner: Der DSV ist groß. Sprechen sie vom Gesamtverband oder nur von der alpinen Sparte?

Lars: Bist Du auch privat im Internet?
Armin Bittner: Ja, www.armin-bittner.de! Schau mal vorbei, Lars!

Adi: Fragt man Dich immer, ob Du auf großen Veranstaltungen als VIP Gast kommst oder ist das nur bei Michael Schumacher so?
Armin Bittner: Nicht allzu oft, ich bin nicht so wichtig!

Winni: In welchem Alter muss man mit dem Skifahren beginnen, um mal ein Profi zu werden? Besonders: wann weiß man, ob man Profi werden kann?
Armin Bittner: Skifahren sollte man natürlich am besten von Kindes Beinen an. Da läßt sich Vieles leichter lernen. Irgendwann geht es dann los mit einem geregelten Vereinstraining und dann kann man so im Alter von 10 oder 11 Jahren ein größeres Talent erkennen. Wenn es dann gelingt, dieses Talent entsprechend bei der Stange zu halten, wird es im Alter von 14 Jahren erstmals richtig ernst. Dann nämlich sollte der Sprung in einen Verbandskader gelingen. Ob man sich dann hier über mehrere Jahre durchsetzen und verbessern kann bis hin zum Weltcup-Team - das ist dann die entscheidende Frage.

Karsten: Wirst du als Bericherstatter mit zu den Olympischen Spielen fahren?
Armin Bittner: Ja, wie schon in den vergangenen 7 Jahren werde ich wieder beim ZDF meinen Senf zum Besten geben.

Killa: Denkst Du, dass der Terror in den USA Auswirkungen auf die Olympischen Spiele und die Einzelrennen haben werden?
Armin Bittner: Ganz klar \"ja\"! Wir leben momentan in einer Phase, in der nichts mehr unmöglich erscheint. Wir wissen alle nicht, welche Ambitionen und vor allem auch Möglichkeiten den Terroristen zur Verfügung stehen. Wer weiß, wie sich der Krieg entwickeln wird, wie lange er dauern wird. Keiner! Deshalb sehe ich mich noch lange nicht in Salt Lake City!

Vroni: Glaubst Du, man kann so Unfälle wie bei Regine Cavagnoud vermeiden?
Armin Bittner: Nein, es ist wie im Verkehr, nur Gott sei Dank passiert so was sehr selten. Lies meinen Bericht auf www.ski2b.com...

Theresa: Wie steht es mit dem Junior Ski Team? Bist du mit zufrieden mit dem, was ihr bis jetzt erreicht habt?
Armin Bittner: Ich bin hochzufrieden. Es handelt sich hierbei um ein vergleichsweise riesiges Projekt. Wir haben derzeit 7 Mitarbeiter, die haben allesamt in nur 4 Monaten eine ungeheuere Infrastruktur erstellt und spätestens nach dem Winter 2003 werden wir auch die ersten Früchte ernten.

Beate: Was machst du jetzt eigentlich beruflich außer Co-Kommentator?
Armin Bittner: Ich mache eigentlich alles, was mir Spaß macht. Teils bin ich nur Privatmann, teils arbeite ich für www.ski2b.com, seit einigen Monaten habe ich mir mit dem neuen Kinderski-Projekt \"DAB Junior Ski-Team\" ein riesen Ehrenamt aufgehalst (siehe www.junior-ski.de), das aber sehr viel Spaß bereitet. Ich versuche, möglichst viel Abwechslung in mein Leben zu bringen.

Theresa: Wieviele Kinder sind im Moment im Junior Ski Team?
Armin Bittner: Momentan 33. Schau doch mal vorbei: www.junior-ski.de! Da steht alles Wissenswerte.

Marius: Glaubst du, dass dieses Jahr ein neuer Stern im deutschen Herren Ski Team aufgeht?
Armin Bittner: Noch ein neuer Stern? Wohl kaum, aber man soll nie \"nie\" sagen. Ich persönlich wäre schon zufrieden, wenn der aufgegangene Eckert-Stern weiterhin leuchten würde!

Sören: Denkst du, dass es Sinn hat nach dem Unfall groß von der \"Schuldfrage\" zu sprechen und auf Biegen und Brechen einen Schuldigen zu suchen?
Armin Bittner: Hallo Sören! Selbstverständlich muss man sich wieder einmal ernsthafte Gedanken machen und nach Verbesserungsmöglichkeiten suchen. Diejenigen, die aber jetzt ein komplettes Umdenken verlangen und alles Bisherige in Frage stellen, sind absolut weltfremd und haben wenig bis keine Ahnung von diesem Sport.

Linnéa: Fahren Sie noch oft Ski?
Armin Bittner: Privat eher selten bis gar nicht. Wenn, dann nur mit meinen Kindern.

Vroni: Welche deutschen FahrerInnen werden dieses Jahr vorne dabei sein - was denkst du?
Armin Bittner: Kommt darauf an, was Du unter \"Vorne\" verstehst. Ich denke, dass die Altbewährten in einzelnen Rennen durchaus wieder eine gute Rolle spielen werden. Besonders Hilde Gerg traue ich zu des öfteren wieder ganz vorne reinzufahren, wenn sie sich absolut auf ihre Stärken besinnt.

Marius: Was meinst Du? Ist der Herminator bei der Olympiade dabei?
Armin Bittner: Schwer zu sagen. Ich hatte noch nie so eine schwere Verletzung und bin auch kein Mediziner. Klar ist nur eines: Auch Maier muss durch die österreichischen Qualifikationsmühlen, die ja bekanntermaßen sehr hart sind. Folglich müsste er eigentlich Anfang Januar topfit sein und ob das möglich ist? Wir müssen es gemeinsam abwarten. Wünschen wir ihm, dass es klappt!

Vroni: Glaubst du daß auch in der kommenden Saison die Österreicher so eine starke Mannschaft haben werden?
Armin Bittner: Es wird sich wohl nicht allzu viel ändern. Ich denke, sie werden bei den Damen eher wieder stärker werden und bei den Herren nicht wesentlich abfallen zum vergangenen Jahr.

Marius: Wieviel Medaillen holen wir bei der Olympiade? Mehr als die Österreicher, das wäre ein Traum!
Armin Bittner: Ich bin Realist, kein Träumer. Ich denke, dass zwei Alpin-Medaillen ein großer Erfolg wären.

Sören: Trauen Sie dem Nachwuchs, z.B. der Maria Riesch und der Katy Hoelzl auch zumal unter die ersten zehn bei einem Weltcup-Rennen zu kommen?
Armin Bittner: Was man so hört, entwickeln sie sich recht gut. Man muss abwarten, wie sie sich bei den Weltcuprennen zeigen.Ich denke, in diesem Jahr ist es vielleicht noch etwas zu früh für Top-Ten Ergebnisse. Aber man weiß ja nie!

Mike: Interessieren Sie sich auch für andere Sportarten? Golf, Formel 1, Fußball ...
Armin Bittner: Interessieren ja, aber ich bin eigentlich kein absoluter Fan, der für eine Sportübertragung oder auch ein Live-Ereignis alles andere hinten anstellt.

Timo: Hast du noch Kontakt mit deinen ehemaligen Skifahrer-Kollegen?
Armin Bittner: Wenig. Es reicht, wenn man fast fünfzehn Jahre miteinander durch die Welt gereist ist. Aber man sieht sich gelegentlich auf irgendwelchen Treffen oder Veranstaltungen.

Vroni: Was ist mit den jungen Deutschen Fahrerinnen? Maria Riesch zum Beispiel?
Armin Bittner: Die brauchen einfach noch etwas Zeit. Wir haben derzeit kein absolutes Supertalent wie Katja Seizinger. Da waren wir auch jahrelang etwas verwöhnt!

Linnéa: Wie alt sind Ihre Kinder? Denken sie daran auch Skiprofis zu werden?
Armin Bittner: Die sind erst 5 und 6 Jahre alt. Die denken noch nicht soweit und wenn, dann heute so und morgen so. Warten wir es ab!

Timo: Sind unter den Fahrern richtige Freundschaften möglich, wo man doch ständig gegeneinander fährt?
Armin Bittner: Möglich ist das sicher. Aber eher unrealistisch, da es sich doch um absolute Individualisten handelt, die permant im Konkurrenzverhältnis stehen. Es kommt natürlich auch immer darauf an, was jemand unter Freundschaft versteht. Hier gehen ja die Meinungen oft sehr stark auseinander.

Linus: Habe gerade etwas in deiner Bildergalerie gestöbert. Du könntest mal ein paar neue Fotos online bringen :-)
Armin Bittner: Dieser Gedanke ist mir letztens auch schon gekommen. Das hast Du gut festgestellt. Man wird sich bemühen - versprochen! Aber nicht von heute auf morgen.

Taina Vogt: Grüße Sie, Herr Bittner, ist es mit Ihrer körperlichen Verfassung denn noch schlimmer geworden?!
Armin Bittner: Liebe Taina, bitte kein Spott. Ich werde auch nicht jünger und vor allem fauler. Da hat man eben die Altlasten noch etwas schwerer zu tragen. Liebe Grüße

SkiAnfänger: Ist das Skifahren ein teurer Sport? Was muss man ausser Skiern und warmen Sachen haben, um loszulegen als Freizeitfahrer...
Armin Bittner: Skifahren ist ein absoluter Luxussport. Die Krux ist: Man kann auch einigermaßen günstig skifahren, nur hat man wenig Freude daran, wenn man nur mit uralten Auslaufmodellen, Bekleidung, in der man ewig friert, einer Brille, durch die man eigentlich nichts sieht antritt. Zudem macht es auch keinen Spaß, in Mini-Skigebieten ewig zu kleinen Preisen am Lift anzustehen und immer den gleichen langweiligen Hang hinunterzufahren....

Lilli: Wie alt sind die \"Junior Ski\" Fahrer und wie viele sind es?
Armin Bittner: 33 Kinder zwischen 9 und 14 Jahren!

Lars: Hast Du Kinder? Sollen die auch Skifahrer werden?
Armin Bittner: Ja 2, die sollen aber nicht, sondern sie können, wenn sie denn wollen!

SkiFAN: Ich bin super enttäuscht von der Leistung von Martina Ertl beim Riesenslalom. Glaubst Du, dass sie den Anschluß an die Weltspitze verloren hat?
Armin Bittner: Es kommt immer darauf an, was man unter Weltspitze versteht. Meint man nur die absolut Besten, oder die besten 15? Klar ist eigentlich, dass Martina auch im vergangenen Jahr in keiner Disziplin eine Siegfahrerin war. Ob sie das noch einmal werden wird, kann man schwer sagen. Solange sie glaubt, sich den Stress von vier Disziplinen antun zu müssen, wird es sicherlich sehr schwierig.

Alex: Wirst Du heute noch auf der Straße angesprochen und um Autogramme gebeten?
Armin Bittner: Ja, das kommt schon noch vor, komischerweise aber im angrenzenden Ausland mehr als in Deutschland.

Markus: Bist Du mit den anderen Ehemaligen wie Neureuther, Wasmeier und so befreundet?
Armin Bittner: Nein!

Martina: Welche Weltcupfahrerin findest Du am attraktivsten?
Armin Bittner: Meine Frau!

Simon: Hast Du Regine Cavagnoud persönlich gekannt?
Armin Bittner: Ja, aber nicht besonders gut.

Powder123: Wie ist die Verfassung der deutschen Skifahrer in diesem Winter. Hast Du dazu eine Einschätzung.
Armin Bittner: Ich denke, es wird sich nicht allzu viel ändern. Bei den Herren sollten wir auf Florian Eckert vertrauen und ihn nicht zu stark mit Erwartungen unter Druck setzen. Bei den Damen sollte man sich vom St. Anton-Ergebnis nicht zu stark beeinflussen lassen und an einen riesigen Aufschwung glauben. Wir sollten froh sein, wenn wir das Niveau einigermaßen halten können und vielleicht das ein oder andere Talent im Windschatten langsam heranführen können.

Moderator: Lieber Armin, wir danken Dir für Teilnahme an unserem LIVE CHAT... eine letzte Frage: was machst Du mit dem Rest des heutigen Tages?
Armin Bittner: So jetzt war ich zwei Stunden aktiv, habe aber wirklich auch fast alle Fragen beantwortet. Es hat Spaß gemacht. Danke für Euer Interesse. Ich geh\' Kaffee trinken. Ski Heil