Die Innsbrucker Polizei veröffentlichte am Dienstag den Unfallbericht über den Hergang des Trainingsunfalls zwischen Regine Cavagnoud und Markus Anwander.

Hier der Wortlaut des Berichtes:
\"Das französische und das deutsche Team trainierte gemeinsam auf einem vom französischen Cheftrainer ausgeflaggten Abfahrtslauf. Die Trainingsstrecke war für den Publikumsverkehr gesperrt. Die beiden Cheftrainer hatten vereinbart, dass nach dem 4. Lauf die Strecke
durchgerutscht werde.

Nachdem die letzte deutsche Läuferin ihre Fahrt absolviert hatte, fuhr der 40-jährige deutsche Trainer Markus A. unterhalb einer nicht einsehbaren Geländekuppe in die Abfahrtstrecke ein. Zur selben Zeit fuhr die Französin über die Kuppe. Ein Trainerkollege des Deutschen konnte durch Zurufe den folgenden Zusammenstoß nicht mehr verhindern.

Die Beteiligten stießen mit den Köpfen zusammen und waren nach dem Unfall bewusstlos. Sie stürzten cirka 100 Meter über den letzten Steilhang ab. Ob der deutsche Trainer gewusst hatte, dass alle Läuferinnen ihren 4. Lauf bereits absolviert hatten, ist nicht bekannt; die Läuferinnen (9 französische und 6 deutsche) hatten sich an keine Startreihenfolge gehalten. Die Rennläuferin hatte jedenfalls von ihren Betreuern grünes Licht für ihren 5.
Lauf erhalten.\"