Die Schweizer Alpin-Herrenmannschaft befindet sich im sportlichen Bereich auf dem Weg zurück an die Weltspitze. So sehen und planen es zumindest die Verantwortlichen im Schweizer Skiverband Swiss Ski.

Das Trumpf-Ass im Team:
Im olympischen Winter haben sich die Eidgenossen einiges vorgenommen. Trumpf-Ass im Ärmel ist weiterhin der amtierende Riesenslalom-Weltmeister Michael von Grünigen, der in der zurückliegenden Saison zudem beim Disziplinen-Weltcup im Riesenslalom in einem Herzschlag-Finale knapp gegen Hermann Maier die kleine Kristallkugel verlor.

Von Grünigen Favorit:
Nach dem Ausfall von Herman Maier ist Michael von Grünigen in seiner Spezial-Disziplin Riesenslalom haushoher Favorit. Allerdings scheint der Druck den Schweizern wenig auszumachen. Man gibt sich optimistisch, auch mit Blick auf Salt Lake City.

Herren Alpin Chef fordert Abfahrtssieg:
Dieter Bartsch, der Chef des Herren-Teams, wünscht sich endlich ein Ende der Durststrecke in der Königs-Disziplin. Seit 1998 sind die Schweizer ohne Sieg auf dieser Strecke. \"Ich wünsche mir in dieser Saison einen Sieg in der Abfahrt\. Wir wollen einerseits den Rückstand auf Österreich weiter verkleinern und andererseits soll die Reise nach Salt Lake City mit berechtigten Hoffnungen angetreten werden können\", forderte Bartsch von seiner Mannschaft. Eine optimale Vorbereitung und beinahe keine Verletzungssorgen erwecken beim Verantwortlichen eine hohe Erwartungshaltung. Christian Huber (Technik) und Fritz Züger (Speed) werden sich nun an den Erfolgen messen lassen müssen.

Teams:
Paul Accola, Silvano Beltrametti, Franco Cavegn, Didier Cuche, Bruno Kernen und Michael von Grünigen bilden den Kader der Nationalmannschaft.
Sie werden unterstützt von dem ambitionierten A-Kader der Eidgenossen:
Jürg Grünenfelder, Beni Hofer, Ambrosi Hofmann, Urs Imboden, Steve Locher und Rolf von Weissenfluh sollen die Schweizer weiter nach vorne bringen.