Mit Zuversicht in die Olympiasaison gehen die Schweizer Damen. Die Skisaison 2001/2002 steht für das Team um die Riesenslalom-Weltmeisterin Sonja Nef ganz im Zeichen der Konsolidierung. Der dritte Rang in der Nationenwertung des alpinen Weltcups soll gefestigt werden. Den Höhepunkt dieses Winters bilden dann die Olympischen Spiele in Salt Like City (USA). Das Damenteam schaut auch diesem Ereignis zuversichtlich entgegen.

Cheftrainer beschreibt Zielsetzung:
Als vordergründiges Ziel bezeichnet Angelo Maina, neuer Chef Damen Alpin, das Erreichen von Podestplätzen und Spitzenergebnissen in allen Weltcup-Disziplinen. "Es gilt, den dritten Rang im Nationenklassement von der letzten Saison zu festigen und auszubauen", formulierte der Tessiner seine Vorstellungen. Podestplätze in allen Disziplinen strebt Maina auch bei den Olympischen Spielen an.

Große Mannschaft geplant:
Langfristig will Angelo Maina zusammen mit Marie-Theres Nadig (Speed) und Andi Puelacher (Technik) eine große und homogene Mannschaft aufbauen. "Es darf nicht sein, dass uns der Ausfall einer Athletin in ein Loch wirft", begründete er seinen Wunsch nach einer breiteren Leistungsdichte. Zufrieden ist man im Damenlager mit der Vorbereitung, welche auch ein Überseetraining in Las Leñas (Argentinien) mit den Herren beinhaltete. Mit Ausnahme von Lilan Kummer, die leicht am Knie verletzt ist, sind alle Athletinnen für den Saisonauftakt bereit.

Das Team:
Sylviane Berthod, Lilian Kummer, Sonja Nef und Corinne Rey-Bellet bilden das Herz der Mannschaft. Sie werden unterstützt von Catherine Borghi, Monika Dumermuth, Marlies Oester und Nadia Styger. Für weitere positive Akzente sollen Ella und Linda Alpiger, Fränzi Aufdenblatten, Maia Barmettler, Tanya Bühler, Sandra Gini, Corina Grünenfelder, Crinne Imlig, Katja Jossi, Ruth Kündig, Tamara Müller und Sibylle Murer sorgen.