Das Damen-Team des DSV blickt auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurück. Immer wieder ist es dem Deutschen Skiverband über die Jahre gelungen eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen. Namen wie Rosi Mittermaier, Irene Epple oder Katja Seizinger stechen unter der Vielzahl guter "ehemaliger Fahrerinnen" hervor und haben sich ihren dauerhaften Platz in den Skibüchern des alpinen Rennsports gesichert.

In den Fußstapfen des Erfolges:
Bereits das Skijahr 2000/2001 war aus Sicht der DSV-Damen recht erfolgreich. Beim Saisonhöhepunkt zur WM in St. Anton waren die Deutschen fit und freuten sich über den Weltmeistertitel von Martina Ertl in der Kombination und die Bronzemedaille von Hilde Gerg im Super G. Dennoch galt es auch, die Verletzungen von Regina Häusl, Hilde Gerg und Martina Ertl zu überstehen.

Mit voller Kraft in das olympische Jahr:
Die Olympiade 2002 in Salt Lake City ist das große Ziel aller Sportlerinnen. Darauf ist die Saisonplanung ausgerichtet. Die Rückkehr von Regina Häusl (ein Jahr verletzt) und die endgültige Überwindung der Verletzungsfolgen bei Hilde Gerg geben Cheftrainer Wolfgang Maier und seinen beiden Disziplinen-Trainern Franz Gamper (Technik) und Stephan Kurz (Speed) wieder mehr Optionen an die Hand.

Das Team:
Martina Ertl muss auch im Olympiajahr die Last einer Führungsperson innerhalb des Teams tragen. Hilde Gerg, Regina Häusl, Sibylle Brauner und Petra Haltmayr gehören zu den arrivierten Fahrerinnen im Team und müssen sich als Leistungsträgerinnen an Weltcup-Positionen unter den Topp-Ten messen lassen. Monika Bergmann, Marina Huber, Annemarie Gerg, Alexandra Grauvogl, Stefanie Wolf und Isabelle Huber sollen sich in deren Windschatten weiter an die internationale Spitzenklasse herankämpfen. Junge Fahrerinnen wie Maria Riesch werden sicherlich in die Planungen der DSV-Trainer miteingebunden.