IOC-Präsident Jacques Rogge hat sein Votum für eine Austragung der Olympischen Winterspiele 2002 in Salt Lake City nochmals erneuert. Die Spiele seien die Antwort auf Gewalt und dürfen nicht deren Opfer werden, sagte Rogge in Lausanne. Zugleich lehnte er ab, Länder, die Terroristen unterstützen, von olympischen Wettkämpfen auszuschließen.

Belgier wird den Spielen beiwohnen:
Die Spiele sollen wie geplant vom 8. bis 24. Februar im US-Bundesstaat Utah stattfindn. Das Olympische Dorf werde der bestgeschütze Platz in der gesamten Welt sein. Deshalb werde er sich dort auch während der Spiele aufhalten, betonte der Belgier zum Abschluss einer Tagung des IOC-Exekutivkomitees.

Mit mulmigem Gefühl nach Salt Lake City:
Die Stimmung bei den alpinen Ski-Assen drückt Walter Vogel aus. „Der Spaß an der Vorbereitung ist uns schon ein bisschen vergangen“, erklärte der Technische Leiter des Deutschen Skiverbandes. „Wir gehen momentan davon aus, dass die Weltcups im November und Dezember (u.a. in den USA und Kanada) ebenso wie die Winterspiele stattfinden. Wir haben ein komisches Gefühl, aber allen ist klar, dass es ohnehin keine absolute Sicherheit gibt.“