Diana Golden Brosnihan, die erste behinderte Skifahrerin, die in die U.S. National Ski Hall of Fame aufgenommen wurde, ist am Samstag im Alter von 38 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung verstorben. Brosnihan starb nach Angaben des U.S. Skiteams im Frauen- und Kinderkrankenhaus in Providence im Bundesstaat Rhode Island.

Schon mit 12 Jahren Verlust des Beines:
Bereits mit 12 Jahren hatte die in der Nähe von Bosten aufgewachsene Diana ihr rechtes Bein im Kampf gegen den Krebs verloren. Dennoch fuhr sie weiter Ski und gelangte in das U.S. Behinderten-Skiteam. 1984 machte sie am Dartmouth College ihren Abschluss.

19 U.S. Titel errungen:
Sie gewann den Wettbewerb im Behinderten-Slalom bei den Olympischen Spielen 1988 in Calgary. Damals fand dieser Wettkampf im Rahmen der Demonstrationsveranstaltungen statt. 19 U.S. Meisterschaften im Behinderten-Ski sammelte
Brosnihan bis sie 1990 ihre Karriere beendete.

In der Hall of Fame:
Golden, die in Bristol (Rhode Island) mit ihrem Mann Steve lebte, hatte sich im letzten Jahrzehnt auch als Fürsprecherin für den Behindertensport engagiert und wurde 1997 in die National Ski Hall of Fame und die International Women`s Sports Hall of Fame aufgenommen. Sie hinterlässt ihren Ehemann, ihre Mutter, ihre Schwester und ihren Bruder.

Echter Siegertyp:
\"Sie hatte unglaubliche athletische Fähigkeiten. Dies und
ihre Wettkämpfernatur machten sie zu einem echten Siegertyp sagte der U.S. Skiteam-Präsident Tim Marolt.
Kirk Bauer, der Direktor des U.S. Behindertensports und einer ihrer ersten Skitrainer sagte, \"Golden definierte den Behindertensport besser als jeder andere zuvor\".