Erst vier Tage sind seit dem schlimmen Motorradunfall des österreichischen Super-Skifahrer vergangen, doch dessen Vertrauensarzt Johannes Zeibig ist bereits zuversichtlich hinsichtlich eines möglichen Comebacks in bereits sechs Monaten.

10 Tage Bettruhe:
Auch die Ärzte sind mit dem medizinischen Verlauf der Behandlung durchaus zufrieden. Die nächsten zehn Tage werde Maier aber noch Bettruhe halten müssen, so Chirurgin Sabine Grubner.

Täglich drei Einheiten Physiotherapie:
Maier habe letzte Nacht \"sehr gut geschlafen\", schilderte ÖSV-Arzt Arthur Trost den Zustand seines Patienten. \"Wir sind einen Schritt weitergekommen.\" Maier setzte die Physiotherapie (drei Einheiten pro Tag mit Lymphdrainagen, Atem- und Muskelübungen) fort. Jedoch ermüdet Maier noch recht schnell.

Schwere Traumatisierung:
Das ÖSV-Aushängeschild hatte knapp acht Stunden unter Narkose gestanden und dabei nicht nur einen \"isolierten Unterschenkelbruch\" erlitten, sondern auch eine \"schwere Traumatisierung im oberen Bereich.\"
\"Das muss Maier erst einmal verkraften\", so der Arzt.

Maier ist ein harter Bursche:
Auch als Patient sei Maier ein \"harter Bursche\", meinte Eckehard Funtan, Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin. Er brauche \"relativ wenig Schmerzmittel\".

Niere arbeitet gut:
Seine Niere funktioniere mittlerweile wieder einwandfrei, Maier werde weiterhin stabilisiert. Wie lange er noch in intensivmedizinischer Betreuung bleiben müsse, könne noch nicht exakt gesagt werden.

Zeitpunkt einer Verlegung noch ungewiss:
Eine Verlegung kommt allerfrühestens Ende dieser Woche bis zum Verlauf der nächsten Woche\" in Frage.