Hermann Maier ist auf dem Weg der Besserung. 3 Tage nach seinem schweren Motorradunfall gibt es auch aus seinem Umfeld positive Signale.

Erste Besucher beim Verletzten:
Sein Betreuer im ÖSV-Olympiastützpunkt Salzburg, Heinrich Bergmüller, besuchte Maier im Krankenhaus und glaubt fest an die Genesung des Herminators. \"Von seiner Verfassung her hat der Hermann so eine gute Grundverfassung, dass es dann kein Problem sein sollte, bald wieder auf dem alten Stand zu sein. Aber er muss auch selbst wollen.\" Der 28-Jährige startete bereits am Sonntag mit ersten kleinen Rehabilitationsübungen.

Maier hat ein unheimliches Kämpferherz:
ÖSV-Präsident Peter Sckröcksnadel rechnet ebenfalls mit einer Rückkehr seines Schützlings. Doch zuerst heiße es völlig gesund zu werden, erst dann könne wieder an den Spitzensport gedacht werden. Auch Bergmüller, der Maier ein \"unheimliches Kämpferherz\" attestiert, ist zuversichtlich.

Bergmüller war am Sonntagabend zu Gast in der TV-Sendung \"Sport am Sonntag\" und nahm Stellung zur derzeitigen Situation seines Schützlings.

\"Entscheidend ist, dass er wieder gesund ist und dass das Ärzteteam sagt, dass man wieder mit dem Training starten kann. Dann ist es möglich, dass er in einigen Monaten wieder den körperlichen Zustand erlangen kann, den er vorher gehabt hat\", betonte Bergmüller.

Rückhalt der Bevölkerung hilft:
Aber eine genaue Dauer sei nicht festzulegen. \"Das hängt von zu vielen Faktoren ab\", sagte er. Besonders wichtig für Maier seien aber auch die Besserungswünsche auf den diversen Internet-Seiten. \"Das ist eine Bestätigung für ihn, dass die Bevölkerung Anteil nimmt, was besonders dann von Bedeutung sein kann, wenn er wieder zu trainieren beginnt.\"

\"Jetzt lieg` i do\"
Auch Maiers Trainer und Freund Andreas Evers statte Maier einen Besuch in der Klinik ab. \"Seine ersten Worte waren: \"Jetzt lieg` i do`\", erzählte Evers. \"Ich habe ihm darauf erwidert: \"Du lebst!\"