Maier wird nach seinem schweren Motorradunfall am Freitagabend in der Salzburger Klinik betreut.

Per Hubschrauber in die Unfall-Klinik:
Der zweifache Weltmeister und Doppel-Olympiasieger wurde sofort per Helikopter in das Unfall-Krankenhaus Salzburg geflogen. Dort operierte ihn der Unfallchirurg Arthur Trost, selbst als ÖSV-Teamarzt ein langjähriger Weggefährte des Ausnahmesportlers, siebeneinhalb Stunden.

Infektionsgefahr und Nierenstau:
Der außergewöhnlichen Konstitution des Patienten schreiben die Ärzte, die täglich in dem vom Hörsaal der Klinik zum Pressezentrum umgebauten Lehrsaal über den Gesundheitszustand berichten, sein momentan gutes Befinden zu. Allerdings bereitet die Sorge einer möglichen Infektionsgefahr und ein Nierenstau, der durch die Muskelquetschungen entstand, dem Ärzteteam weiterhin Unbehagen.

Schwerste Verletzungen:
Maier war bei dem Unfall gegen die linke Seite des Münchener Wagens, der vorschriftswidrig nach links abgebogen war (siehe wietere Berichte), geprallt. Dadurch rutschte er über die Fahrbahn in einen Graben und zog sich bei diesem kapitalen Sturz schwerste Beinverletzungen (offener Bruch am rechten Unterschenkel), Muskelquetschungen, großflächige Hautabschürfungen und Nierenverletzungen zu. Auch verlor der Flachauer, der im kommenden Jahr seinen 30. Geburtstag feiern wird, zwei Zähne.