Bei der 2. Auflage des Compaq50K of Coronet kam es am Rande des Dreikampfes der Herren-Teams (Deutschland verteidigte schließlich den Titel vor Norwegen und Kanada/siehe Bericht) erstmals auch zu einem packenden Duell zwischen zwei Frauenteams.

Australierinnen setzten sich durch:
Das Aussi-Team (93 Runden in 1.24.19 Stunden) konnte am Ende die US-Mannschaft (92 Runden in 1.25.09 Stunden) knapp bezwingen. Dennoch entwickelte sich das Damenrennen zu einem aufregenden Event innerhalb der Veranstaltung. Beide hielten auch den extremen Beanspruchungen in den Nachtstunden stand.

Schwierigere Bedingungen als im Vorjahr:
Die Wettkämpfer des letzten Jahres fanden in diesem Jahr einen anspruchsvolleren Parcours vor. Regenfälle zu Beginn der Woche hatten für eine vereiste Piste gesorgt. Das Rennen musste zeitweilig sogar für eine Stunde unterbrochen werden, da die Strecke neu präpariert werden musste.

Spitzengeschwindigkeiten bis zu 131 Km/h:
Nach der Unterbrechung brachen die Athleten beinahe minütlich die bisherigen Rundenbestzeiten. Mittels Radar wurden bei den führenden Teams Top-Geschwindigkeiten bis zu 131km/h gemessen.

Martin Fiala nahm Trophäe entgegen:
Der Kapitän des Teams Deutschland, Martin Fiala, durfte bereits zum zweiten Mal die Janey Blair Memorial Trophy in Empfang nehmen. Er meinte, dass das Rennen in diesem Jahr härter war, da insbesondere die Norweger sehr starke Gegner waren.

151.000$ für die Cure Kids:
Das Compaq 50K sammelt im rahmen der Veranstaltungen rund um das Rennen Geld für die die Wohlfartsorganisation Cure Kids. Ein Scheck in Höhe von 151.000$ konnte diesbezüglich bei der offiziellen Abschlusskundgebung präsentiert werden. Mehr als das Doppelte des Vorjahres kam auf diese Art an Spenden zusammen.

Roy Austin überwältigt:
Der Leiter des Kinderhilfswerkes Roy Austin sagte, dass die Unterstützung für Cure Kids überwältigend gewesen sei."Die Anstregungen und die Energie, mit der die Gemeinschaft hier an der Verwirklichung dieser Veranstaltung gearbeitet hat, ist geradezu ansteckend. Wir stehen tief in der Schuld von Queenstown für das, was hier für die Kinder von Neuseeland getan wurde."

Compaq-Manager spricht von phantastischem Event:
Russell Hewitt sagte, dass das Compaq50K ein phantastischer Wettbewerb sei, der absolut nur n o c h besser werden könnte.