Die Cracks sind auf der Piste. Der Startschuss zur zweiten Auflage des 50K of Coronet im neuseeländischen Queenstown ist gefallen. Mitten im Winter auf der südlichen Halbkugel haben sich erneut die Ausdauerspezialisten unter den Abfahrtskönnern zum Wettstreit versammelt.

Team Deutschland Titelverteidiger:
Titelverteidiger Deutschland geht mit dem Trio Martin Fiala (Teamkapitän), Michael Brunner und Christian Deisenbock an den Start. 7 Herren- und 2 Damenteams kämpfen um die Siegerehren. Jeweils zwei Fahrer der dreiköpfigen Mannschaften müssen auf der Strecke unterwegs sein.

Siegen für den guten Zweck:
Wer zuerst 50 Höhenkilometer bewältigt hat bzw. nach 16 Stunden in Front liegt, ist der strahlende Sieger und hat überdies noch an einer guten Sache mitgewirkt; denn der Erlös des mehrtägigen Skispektakels kommt Wohltätigkeitszwecken zugute.

Rennen der Extraklasse:
Ein internationaler Kampf im American Express Coronet Peak Pro-Am gestern zwischen den Compaq 50K Coreonet Fahrern gab bereits einen Vorgeschmack auf den für den heutigen Montag terminierten Start des 16 Stunden Ausdauerrennens.

Erlesenes Teilnehmerfeld beim Dualslalom:
Im Pro-Am Rennen nahmen mindestens zwei Läufer eines jedes der neun Teams zusammen mit Spitzenfahrern aus NewZealand und Athleten von Übersee, welche am Coronet Peak trainieren, teil. Fast 50 Fahrer kamen so zum Einsatz und das Feld verringerte sich auf 16 Teilnehmer, die auf beiden Kursen des Dualslalom-events im K.O.-System gegeneinander fuhren.

Anspruchsvolle Streckenführung:
Ein herausfodernder Kurs im oberen Teil, der im Mittelteil der Strecke mit einem Sprung ausgeflaggt wurde. Spektakuläre Sprünge waren dann auch der Grund für Schmerzen bei mehr als einem Fahrer.

50K Teilnehmer im Finale beinahe unter sich:
Die Finalistengruppe entpuppte sich als eine bunte Mischung verschiedenster Nationalitäten, darunter alle drei Mitglieder des australischen Herren Teams und die drei Fahrer des Teams Norwegen. 11 der 16 Finalisten waren Compaq 50K Teilnehmer.

Diesenbeck nicht zu toppen:
Der schnellste der Vorrunde gewann letztlich auch das gesamte Rennen. Christian Diesenbeck, Mitglied des Deutschen Teams erhielt die 1ooo$ für den ersten Platz, nachdem er sich ein Kopf an Kopf Rennen mit dem Norweger Sverre Melbye geliefert hatte. Der australische Olympiateamfahrer AJ Bear wurde Dritter, nachdem Michael Brunner, ebenfalls aus dem deutschen Team, im letzten Lauf stürzte.

Der Organistator Fraser Skinner war von dem Niveau der Rennen begeistert.
"Es ist viele Jahre her, dass Coronet peak Rennfahren dieser Klasse gesehen hat. Es ist nun in jedem Fall klar, das das pro-Am ein Teil des Compaq 50k werden wird. Zu sehen, dass so viele 50k Fahrer in die Fianlrunde gekommen waren, zeigt die Klasse der Fahrer bei diesem Ereignis."

Pro-Am bald fester Bestandteil des 50K:
Der Generalmanager von nzski.com Duncan Smith sagte, dass das Rennen das Beste seit den frühen 90`ern in der Geschichte des pro-Am in Queenstown war. Das gestrige Rennen war ein wahres Paket an internationaler Skiklasse.
Die Veranstaltung hat ein enormes Potenzial und wird ein fester Bestandteil des 50k werden.

Cure Kids Sammel-Aktion durch BMW unterstützt:
Das BMW 5K Rennen folgte dem Pro-Am Rennen. 60 junge Fahrer, die Geld für die cure kids-Wohltätigkeits Organisation "einfuhren". Sieger dieser Veranstaltung wurden nicht die Schnellsten, sondern diejenigen, die das meiste Geld zu diesem Zweck einsammeln konnten. Über 10.000 $ kamen bei dieser Spendenaktion zusammen und wurden durch BMW auf 21.000$ verdoppelt.

Endabrechnung erst nach der Siegerehrung:
Die unglaublich Unterstüzung durch BMW für die jungen Fahrer, die diese tolle Sammel-Leistung erbrachten, ist phantastisch. All das für den wohltätigen Zweck, um den es wirklich geht. Ein Wohltätigkeitsessen und eine Auktion brachten noch zusätzlich Einiges ein um cure kids zu unterstützen. Die Gesamtsumme wird aber erst bei der Preisverleihung des Compaq 50k bekannt gegeben,die erst am Dienstag (Ortszeit Neuseeland) stattfinden wird.