Martina Ertl, Hilde Gerg und die anderen Skistars der DSV-Damen "Technikabteilung" machten am vergangenen Wochenende Bekanntschaft mit der längsten Skihalle der Welt.

Gute Bedingungen zum testen:
"Was man alles herbauen kann", staunte die Kombinations-Weltmeisterin von St. Anton Martina Ertl. Zusammen mit ihren Teamkolleginnen Hilde Gerg, Annemarie Gerg, Monika Bergmann, Marina Huber und Stefanie Wolf, trainierte das Aushängeschild der DSV Skinationalmannschft auf Einladung von "Hausherr" Marc Giradelli im größten "Kühlschrank" der Welt. Seit Anfang 2001 gibt es dieses Wunder der Bautechnik mitten im Pott zu bestaunen.

Auch Schweizer übten bereits in Bottrop:
Die Schweizer Nationalmannschaft der Herren um Weltmeister Michael von Grüningen nutzte schon Wochen zuvor diese Trainingsmöglichkeit als Alternative zum Sommertraining auf dem Gletscher.

Stangentraining bei klarer Sicht und ohne Wind:
Zwar sind die Profis der Berge durchaus steilere Pisten gewohnt, aber die Vorteile des Indoor-Trainings liegen klar auf der Hand. Weder Wind, noch Nebel stören den Trainingsbetrieb. "Es gibt keine Wartezeiten wegen schlechten Wetters", weiß auch dei WM-Dritte Hilde Gerg das neue Trainingsrevier zu schätzen. "Nur verdammt kalt ist es dadrinnen", stellten die Wedel-Künstlerinnen nach den Übungseinheiten fest.

"Berge würden mir auf die Dauer fehlen":
Die Feuerprobe hat der 640 Meter lange Schlauch auf der halde Batenbrock damit bestanden und auch auf der Berg-Alm wurde zünftig gefeiert, bestätigte Martina Ertl. "Allerdings nicht wir, da wir ja trainieren mussten. Eine tolle Sache hier, nur auf die Dauer würden mir die Berge halt fehlen", gab die sympathische Lengrieserin unumwunden zu.