Die kanadische Skilegende Dave Irwin (46 Jahre) hat am Wochenende erstmals die Augen geöffnet, nachdem er zwei Wochen zuvor am 23. März bei einem Trainingslauf in Alberta (Kanada) schwer zu Sturz gekommen war und in einem sehr kritischen Zustand mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Als "Crazy Canuck" berühmt geworden:
Berühmt wurde Irwin als Teil des berüchtigten wilden Skiteams Kanada, das in den 70er und frühen 80er Jahren mit wagemutigen Abfahrten reihenweise für Siege bei den Weltcup-Rennen sorgte.

Der Kanadier wurde mittlerweile von der Herz-Lungenmaschine befreit und sein Zustand hat sich von kritisch und stabil hin zu ernsthaft und stabil verbessert. Demnach wurde Irwin auch von der Intensivstation in eine andere Abteilung des Krankenhauses verlegt, wo man sich genauer um seinen neurologischen Zustand bemüht.

Zustand nicht mehr komatös:
Ein Krankenhaussprecher umschrieb den Zustand des Patienten mit "nicht mehr komatös, sondern eingeschränkt bewusst". Erst in ca. 6 Wochen könne man eine zuverlässige Prognose über den Heilungsverlauf abgeben, fügte er hinzu.