Vorsichtig optimistisch äußerten sich die Ärzte des früheren Olympiasiegers Bill Johnson an dessen 41. Geburtstag am vergangenen Freitag mit Blick auf dessen gesundheitlichen Zustand. Johnson liegt seit dem 22. März nach seinem schweren Trainingssturz im Vorfeld der nationalen Ski-Meisterschaften am Big Mountain (Montana) mit schwersten Kopfverletzungen auf der Intensivstation des Kalispell Regional Medical Center. Auch an seinem Geburtstag erwachte Johnson nicht aus dem Koma. Seine Familie wacht an seinem Bett, leichte Anzeichen zunehmender neuronaler Aktivitäten werten die Ärzte als positive Signale.

Fitness stärkt Johnsons Chancen:
Der nunmehr 41-jährige Abfahrts-Olympiasieger von 1984 verdankt sein Überleben dem schnellen Eingreifen der Rettungsmannschaften, die den „Come backer“, der sich bei den nationalen Titelkämpfen für die Olympiade in Salt Lake City 2002 (Utah/USA) qualifizieren wollte, mit dem Hubschrauber aus der Piste ausgeflogen hatten. Auch sein durchtrainierter physischer Zustand tragen indes zur Chance auf Heilung bei. Dennoch besteht realistisch betrachtet noch keine Aussicht auf eine stabile Genesungsprognose. Der Zustand des Amerikaners ist weiterhin kritisch. Hunderte von Genesungswünschen für Johnson gingen in den letzten zwei Wochen beim US-Skiteam ein.