Die Carving Bewegung hat inzwischen ihre eigenen Trends hervorgebracht. Ob Easycarver, Funcarver, Racecarver, Allroundcarver - die neuen Skitypen decken jedes Segment ab.

Aber nicht nur im Freizeitbereich, sondern gerade auch im Rennsport emanzipiert sich Carving zunehmend als eigenständige Disziplin mit speziellen Wettkampfformen. Seit etwa vier Jahren finden neben den alpinen FIS-, Europa- und Weltcup-Rennen auch Carving-Wettbewerbe statt. Die junge Sportart mit Kurvenspaß nahe der stabilen Seitenlage schickt sich an, im alpinen Rennzirkus für Furore zu sorgen. Die größten speziellen Carving-Cups sind der FIS Carving Cup, das „CarvingDuell“ sowie der nationalen Wettkampf um den „DSV-Salomon Carving Pokal“.

Auf zu neuen Ufern
Wurden bisher die etablierten Wettkampfformen beibehalten, versuchen Organisatoren wie der DSV jetzt, eigenständige Wettkampfformen für die Carving-Rennen zu etablieren.

So werden bei den DSV-Carving-Rennen in diesem Jahr erstmalig Bojen statt Torstangen als Hindernisse eingesetzt. Die Rennläufer fahren ohne Stangen und können daher extreme Schräglagen ausreizen. Die bisherige Wettkampfform des Solo-Carving wird durch direkte Vergleiche zweier Fahrer in Carve-Duellen ersetzt. Das erhöht die Spannung und der Zuschauer sieht unmittelbar, wer gewinnt.

Mit den in den Carving Cups entwickelten neuen Wettkampfformen sind die Veranstalter auf dem besten Weg, dem professionellen Carving-Sport zum endgültigen Durchbruch zu verhelfen.