Das Schulsystem der Skihauptschule Schladming hat sich in über 30 Jahren Praxis bewährt.

Das Schuljahr gliedert sich in 4 Quartale:
1. Quartal vom Schulanfang bis Ende Oktober:
Es stehen Unterricht und Kondition verpackt in Allgemeinsportarten mit einem Skitag pro Woche im Vordergrund.

2. Quartal November und Dezember:
Unterricht und Steigerung des Konditionstrainings und der Skitage; mehrere Tage wochenweise wechselnd.

3. Quartal:
Montag bis Mittwoch Unterricht, Donnerstag und Freitag Vorbereitung für die Rennen am Wochenende.

4. Quartal:
Unterricht vollkommen im Vordergrund mit Ausgleichssport, Allgemeinsport. Mitte März bis Schulschluss Anfang Juli.

Bewährtes System:
Erfolgreichste ehemalige Skihauptschüler - alle gingen ihren Weg zum Erfolg über die Skihandelsschule und Akademie in Schladming weiter. (Ein Bericht über die Skihandelsschule und Handelsakademie folgt). Alle diese SchülerInnen, SkihauptschülerInnen und SkihandelsschülerInnen, 170 an der Zahl wohnen, lernen, regenerieren und trainieren im Jugendsporthaus in Schladming und werden dort auch mental auf die Schiene gestellt.

Die Erfolgreichsten:
Peter Wirnsberger: (Abfahrtsweltcupsieger)
Sepp Walcher: (Abfahrtsweltmeister)
Lea Sölkner: (Slalomweltmeisterin)
Monika Maierhofer: (1 Weltcupsieg Slalom und zweite Plätze in Serie)
Michael Tritscher: (mehrere Slalomweltcupsiege und Olympiabronzemedaille im Slalom)
Egon Hierzegger: (Tiefschneeweltmeister)
Marion Mößelberger: (Tiefschneeweltmeister)
Kurt Aigner: (Tiefschneeweltmeisteer)
Ingeborg Gampersberger: (Firngleiterweltmeisterin)
Brigitte Obermoser: (Siegerin einiger Weltcuprennen)
Heinz Schilchegger: (Sieger bei Weltcuprennen)
Michael Walchhofer: (noch Platzfahrer im Weltcup aber bereits nahe der Spitze)
Thanner Veronika: (Weltcupfahrerin)
Marianna Salchinger: (Weltcupfahrerin)

Gute Zukunftschancen für aller Absolventen:
Ehemalige SchülerInnen, die nicht ganz an die Spitze kamen, geben ihre Erfahrung von der Pike auf als Trainer weiter oder sie sind als Serviceleute der großen Läufer im Einsatz. Sie kennen die Erfolgreichen als ehemalige Schulkollegen, sie kennen deren Eigenheiten und sie wissen, wie Skier für wechselnde Schneeverhältnisse zu präparieren sind. Kanten und Wachs. Also auch bei den Serviceleuten Profis von Kindheit an. Wieder andere finden gute Jobs als Spitzenfachkräfte im Sportartikelhandel oder in der Skientwicklung. Kurz: auch die Nicht-Erfolgreichen haben beste Berufschancen in ihrem Fach Sport und speziell Wintersport.

Profis bilden aus:
Drei davon arbeiten nämlich schon über 20 Jahre in diesem Metier. Die Diplomsportlehrer Mathias Hartl, Ernst Erlinger und Peter Landl und die Frau Mag. der sportwissenschaft Angelika Auer. Sie legen den Grundstein für die großen Erfolge.