Der Kampf um die kleine Kristallkugel des besten Slalomfahrers der Herren in der laufenden Weltcup-Saison bleibt weiter spannend. Beim ersten von zwei Slalomwettkämpfen im japanischen Shigakogen triumphierte überraschend der Franzose Pierrick Bourgeat in der Gesamtzeit von 1.53.51 Min. vor den beiden Österreichern Heinz Schilchegger (1.53.74 Min.) und Benjamin Raich (1.53.81 Min.).

Ein tolles Gefühl:
„Ich habe einen perfekten zweiten Lauf erwischt, aber um einen Weltcup-Sieg zu feiern muss man in beiden Durchgängen ordentlich fahren. Das ist mir gelungen“, gab ein überaus glücklicher Pierrick Bourgeat nach seinem zweiten Weltcup-Erfolg zu bedenken. Der 24-jährige Franzose aus Uriage hatte bereits vor zwei Jahren einen Slalom in Park City (USA) für sich entscheiden können. Auf dem Mount Yakebitan in Shigakogen legte Bourgeat einen Traumlauf im Finale hin und verbesserte sich vom 9. Rang auf Position 1. Damit ließ er neben Heinz Schilchegger auch den Führenden des 1. Durchgangs, Vizeweltmeister Benjamin Raich aus dem Pitztal in Tirol, hinter sich und verwies den Blitz aus Pitz auf den dritten Platz.

Blitz aus Pitz führt Disziplinwertung an:
Benjamin Raich bleibt mit 405 Weltcup-Punkten auch nach dem 7. Slalom der Saison auf dem Spitzenplatz, dicht gefolgt vom Norweger Hans Petter Buraas (340 Punkte), der das Rennen als Vierter beendete und Heinz Schilchegger mit 305 Punkten. Schon der zweite Slalom am Sonntag (für Europa in der Nacht von Samstag auf Sonntag) kann diesen Zwischenstand je nach Verlauf gehörig verändern.

Markus Eberle auf Platz 14:
Er liefert stets solide Ergebnisse im Bereich der Top-15 der Weltelite, jedoch ist der Knoten beim besten Deutschen in dieser Disziplin noch nicht so richtig geplatzt. In der Gesamtzeit von 1.55.04 Min. lag das DSV-Aushängeschild immerhin nur „1,5 Sekunden“ hinter dem Sieger.

Beste Bedingungen am Hang:
Die Japaner sind für ihr Organisationstalent weithin bekannt und so ließen sich die Verantwortlichen in Sachen Pistenpräparierung nicht lumpen. Die Herren fanden eine hervorragend hergerichtete Piste vor. Jedoch hatten die Fahrer mit den höheren Startnummern in den bereits ausgefahrenen Wannen gewisse Probleme die Ideallinie zu halten. Das Wetter spielte am Mount Yakebitan in jedem Fall mit. Die Sonne strahlte mit dem Sieger Bourgeat um die Wette.