Der deutsche Skiverband (DSV) schnitt auch bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Verbier (Schweiz) überraschend gut ab und blickt nun hoffnungsfroh in die Zukunft. Die alpinen Youngster traten mit 2 Weltmeistertiteln, einer Silber- und einer Bronzemedaille die Heimreise an und übererfüllten damit um Längen die Vorgaben der Trainer.

Maria Riesch ein As für die Zukunft:
Sie ist erst 16 Jahre alt, kommt aus Partenkirchen und hat die Wettkämpfe der jungen Damen in Verbier entscheidend mitgeprägt. Bronze, Silber und Gold... die junge Deutsche hat die bekannte Textzeile des Schlagersängers Wolfgang „Wolle“ Petry in die Tat umgesetzt, einziger Unterschied ist, dass sie sich über den Gewinn dieser Edelmetallkollektion sehr gefreut hat. Reichte es in der Abfahrt „nur“ zu Bronze, so steigerte sich Maria im Super-G schon auf Silber und beschloss die WM dann mit Kombi-Gold à la Martina Ertl bei den „Großen“.

Der Stangenwald gehörte Stefan Kogler:
Ein Highlight der WM in St. Anton war sicherlich der Slalom der Herren. Über 50.000 Zuschauer jubelten dort den Österreichern Mario Matt und Benjamin Raich bei deren Doppelsieg für Austria zu. Vielleicht können bald auch wieder die Deutschen auf einen Slalomartisten hoffen. In Verbier machte der 19-jährige Stefan Kogler vom SC Schliersee auf sich aufmerksam. Als erster Deutscher gewann er den Titel im Slalom. Zudem überzeugte auch der erst 16-jährige Felix Neureuther, Sohn von Christian Neureuther und Rosi Mittermaier, der dort den neunten Platz belegte.

Austria räumte ab:
An den Österreichern führte indes auch in der Schweiz kein Weg vorbei. Sieben Titel gingen an den Nachwuchs des Alpenlandes. Die Nachfolger von Hermann Maier und Renate Götschl stehen also bereits in den Startlöchern. Österreich wird auch in Zukunft die Skination Nummer 1 bleiben.