Die Damenstrecke für den morgigen Super-G ist in einem Top- Zustand, griffig und hart. Ab 12.00 Uhr geht es für Götschl, Gerg, Kostner und die anderen Spitzenfahrerinnen erstmals um Edelmetall. Auf der Strecke "Gertrud Gabl", das Super-G Starthäuschen liegt übrigens in einer Höhe von 1895 Metern, wird der Kampf um den 1. Weltmeistertitel der Wettkämpfe von St. Anton dann vor sicherlich zahlreichen Fans an der Piste und Millionen Zuschauern an den Fernsehgeräten in der ganzen Welt ausgetragen werden.

Fairer Kurs:
Der Kurs wurde vom italienischen Trainer nach Auskunft der Aktiven fair gesteckt. Die deutschen Damen haben ca. 5 Triningsfahrten absolviert. Zudem wurden im Anschluss an das Stangentraining bis zu 4 freie Trainingsfahrten auf der Rennpiste durchgeführt. Dadurch wollen die DSV-Athletinnen den Weltmeisterschaftshang noch besser kennenlernen.

DSV-Athletinnen mit Außenseiterchancen:
Beim Super-G sind die Deutschen in der Rolle des Underdog. Petra Haltmayr, Sibylle Brauner und Hilde Gerg müssen sich nicht mit der Favoritenbürde herumschlagen, jedoch hat jede das Potenzial, um mit einem Superlauf für eine Überraschung zu sorgen. Ein Platz unter den Top-Ten gilt aber durchaus schon als Erfolg.