Im Herzen des Allgäu:
Der kleine Ort mit seinen 1.850 Einwohnern liegt mitten im Allgäu mit Blick auf die „Fast-Dreitausender“ wie das Ofterschwanger Horn, das Riedberger Horn, oder den Dreifahnenkopf. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Bettenried, Hüttenberg, Muderbolz, Schweineberg, Oberzollbrücke, Sigishofen, Sigiswang, Tiefenberg, Westerhofen und Wielenberg. Der Ort ist nicht nur im Winter ein beliebter Erholungsort, sondern auch im Sommer wegen seiner unberührten Natur sehenswert. Die besondere

Tradition zählt viel:
Attraktion ist für Naturfans das weitgehend unangetastete Tiefenberger Moos. Zu Fuß, oder bei einem Ausritt lässt es sich in aller Ruhe erforschen. Die Allgäuer sind sehr auf ihre Traditionen bedacht und so kann man am ersten Mai mit um den Maibaum tanzen, oder beim „Viehantrieb“ im September echtes Allgäuer Brauchtum hautnah miterleben.

Pisten:
Ofterschwang besitzt die längste Beschneiungsanlage Deutschlands, die das Ofterschwanger Horn auf einer 8km-Strecke zu einem nahezu 100% sicheren Skigebiet macht. Könner werden auf der Jägerabfahrt gefordert, Snowboarder kommen auch auf ihre Kosten und auf Anfänger wartet die Skischule Ofterschwang. Insgesamt gibt es im Zwei-Täler-Skigebiet Ofterschwang-Gunzesried 30km Piste und sieben Lifte. Für Langläufer ist auch gesorgt zum Beispiel mit der sieben Kilometer langen Loipe zwischen Ofterschwang mit Bolsterlang.

Höhepunkte der Ortsgeschichte:
Doch der geruhsame Eindruck täuscht: das Ofterschwanger Horn zwischen Ofterschwang und Gunzesried ist schon lange weltbekannt. In den 50er Jahren trainierte hier die Olympiasiegerin Ossi Reichert, die in Cortina d`Ampezzo 1956 die Goldmedaille gewann. Zudem ist Gunzesried der Heimatort des DSV Chef-Trainers Martin Osswald.

Wetter spielt nicht mit:
28.000 Zuschauer wären am 26. und 27. Januar wohl zu erwarten gewesen, um die Athleten anzufeuern. Bei einer solchen Motivation sollte es ein heißer Wettkampf werden ...
Jedoch zwingt die Tauwettersituation die Veranstalter zur radikalen Umplanung der Renn-Termine. Der für Samstag angesetzte Slalom der Damen wird auf Freitag vorverlegt und der Riesenslalom, der am Freitag hätte ausgetragen werden sollen, entfällt, da die Piste im oberen Bereich ein reguläres Rennen nicht mehr zugelassen hätte. Schade!