Das Italienische Damen-Team jubelt. Isolde Kostner (ITA) hatte auf der Tofana-Abfahrt im Süd-Tiroler Cortina ´d Ampezzo am Ende in (1.32.79 Min.) einen hauchdünnen Vorsprung von 0,02 Sekunden vor Renate Götschl (AUT), die in 1.32.81 Min. den 5. Abfahrtslauf der Saison auf Platz 2 beendete. Regine Cavagnoud (FRA) sicherte sich in 1.32.95 Min. den dritten Rang. Damit setzten sich die Favoritinnen in exakt der aktuellen Rangfolge der Weltcup-Abfahrts-Punktewertung durch.

Kostelic führt weiter im Gesamt-Weltcup:
Renate Götschl verpasste allerdings den erneuten Sprung an die Spitze der Gesamt-Weltcupwertung. Mit nun 892 Punkten belegt die Speedqueen aus der Steiermark weiterhin Platz 2 hinter der Kroatin Janica Kostelic (907 Punkte), die bekanntlich keine Spezialabfahrten bestreitet.

Gutes Wetter in Cortina:
Eine weiße Landschaft und viel Sonnenschein begleiteten die Damen auf ihrem Weg vom Start der Tofana (2303 Meter) hinunter ins Ziel auf 1580 Meter. Allein im Startbereich hatten es die Läuferinnen mit leichtem Nebel zu tun. Der Neuschnee (beinahe 1 Meter) und die zusätzliche Einarbeitung von Kunstschnee, sorgten für ideale Bedingungen. Die Piste war natürlich dementsprechend weich und eher langsam. Wie anspruchsvoll die Strecke in den Dolomiten dennoch ist, wird alleine schon durch den beeindruckenden Blick vom Tofanaschuss ins Tal deutlich.

Hilde Gerg schlägt sich achtbar:
Hilde Gerg war erneut beste DSV Läuferin. In der Zeit von 1.34.21 Min. belegte die Lenggrieserin in der Abfahrt den 11 Platz. „Es wird besser. Bei weichen Bedingungen und geringerem Tempo fühle ich mich schon recht wohl. Mit meinem Lauf bin ich teilweise zufrieden. Cortina technisch anspruchsvoll, eher wie St. Anton. Bis zur WM wird es aber wahrscheinlich noch nicht für einen Medaillenrang reichen.“

Brauner und Haltmayr abgeschlagen:
Sibylle Brauner benötigte für die 2490 Meter lange Strecke 1.35.47 Min. und musste sich mit dem 30 Platz begnügen. Völlig außer Tritt ist Petra Haltmayr. In 1.35.91 Min. wurde die 25-jährige aus Rettenbach mit über 3 Sekunden Rückstand abgeschlagen 38. Isabelle Huber kam in 1.35.92 Min. auf Platz 40. Alexandra Grauvogl schied nach der Zwischenzeit aus.