Schon beim Trainingslauf auf der Streif am Dienstag stürzte Max Rauffer schwer und zog sich Prellungen am Rücken zu.
Am heutigen Mittwoch erwischte es ihn erneut: seine linke Bindung löste sich und er raste mit 100 km/h in ein Auffangnetz. Der 28jährige überstand den Zwischenfall zwar glücklicherweise unverletzt, er macht sich nun aber Gedanken über die Teilnahme am Rennen in Kitzbühel.

„Ich bin maßlos enttäuscht und völlig verunsichert“, beschreibt er seinen Zustand. „Es kann gut sein, dass ich nach Hause fahre und Kitz sausen lasse."

Sechs Wochen hatte Rauffer aufgrund einer Verletzung am rechten Knie pausiert und wollte sein Comeback am vergangenen Wochenende in Wengen feiern. Wegen des dichten Nebels am Lauberhorn fiel dieser Lauf jedoch aus.
Keine Probleme hatten hingegen der Österreicher Stephan Eberharter, der mit 1:57,89 Minuten Bestzeit erzielte und den Norweger Lasse Kjus (1:58,50) auf Rang zwei verwies. Auf Platz drei und vier folgten die Österreicher Josef Strobl (1:58,55) und Hannes Trinkl (1:58,61).

Hermann Maier nahm am zweiten Trainingslauf nicht teil. Er führt nach wie vor im Gesamtklassement.