Wenn die berühmten Skigebiete aufgezählt werden, ist es garantiert dabei. Gleich zwischen St. Moritz, Chamonix und Aspen. Kitzbühel, in Tirol.

Weltstadt-Flair:
An elegantem Flair steht die Stadt mit 8300 Einwohnern ihren internationalen Konkurrenten in Nichts nach. Besucher aus 40 Nationen zieht es Jahr für Jahr zum kultivierten Skifahren, Shopping, Sightseeing und nicht zu vergessen in Sachen Après.Ski-machen zum Skizirkus nach Kitz.
Und tatsächlich hat Kitzbühel für Skifahrer einiges zu bieten: 160 Pistenkilometer im Stadtgebiet und fast 330 km im Großraum, die in einer Höhe von 800 - 2000m liegen und durch 65 Lifte erreichbar sind. Die 50 Hotels und zahlreiche Pensionen haben eine Gesamtkapazität von fast 6.200 Gästebetten. Über 50 Restaurants, Bars, Discos und Cafés sorgen für Unterhaltung und Après-Skispaß ohne Ende!

Stolz blickt der elegante Urlaubsort auf seine fast tausendjährige Geschichte zurück:
Bereits in der Bronzezeit ist Kitzbühel Siedlungsraum, die ersten Funde werden auf 1000 bis 800 vor Christus zurückdatiert. Ungefähr 2000 Jahre später wird die Gegend endgültig besiedelt und 1165 nach Christus entsteht „Chizbuhel“, benannt nach einer vorherrschenden bayrischen Sippe namens „Chizzo“.
1271 verleiht Herzog Ludwig von Bayern dem Ort Stadtrecht und 1369 muss die Stadt an Bayern abgetreten werden. 1444 wird der erste Bürgermeister ernannt und erst 1504 fällt Kitzbühel an Österreich zurück. Mitte des 17. Jahrhunderts steht der Bergbau in Kitzbühel in voller Blüte, was das Stadtwachstum stark beschleunigt und Kitzbühel zu einem bekannten Warenumschlagplatz macht. Die Stadt bleibt von den Kriegen im 19. und 20. Jahrhundert verschont und widmet sich voll und ganz der Entwicklung zum Touristenort. 1875 wird Kitzbühel an das Eisenbahnnetz angeschlossen und 1892 legt Franz Reisch durch seine Liebe zum Wintersport den Grundstein zum Skigebiet. Schon 1931 findet das erste der bekannten Hahnenkammrennen statt.

Das Hahnenkammrennen:
Am 19. Januar ist es wie jedes Jahr soweit: zum 61. Mal fällt der Startschuss für den Publikumsmagneten auf der Seidlalm. Den Beginn macht um 12 Uhr der Super-G der Herren, bei dem es eine kleine Neuerung gibt. Zum ersten Mal starten die Fahrer direkt bei der Bergstation der Sesselbahn Streifalm I. Das verlängert die Strecke um 75 m und schafft ein Startgefälle von 50 %, was das Rennen schon zu Anfang kräftig beschleunigen wird.

„Business as usual“ wird`s also dieses Mal nicht werden. Man kann gespannt sein!