... geht es für die Damen mit dem Welt-Cup am 20. Januar. Mal wieder nach Cortina d`Ampezzo!

Wettkampftradition:
Denn schon seit dreißig Jahren findet der Welt-Cup in Cortina statt, welches eine der wichtigsten und anspruchsvollsten Etappen im Kalender der Damen ist. Unterhalb des 3243 Meter hohen Berges Tofana befindet sich die Wettkampfstrecke, die bereits bei den Olympischen Spielen 1956 befahren wurde. Auf der Abfahrt von Pomedes können Geschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern erreicht werden und der kurvige Mittelteil verlangt den Läuferinnen große Geschicklichkeit ab.

Weitzurückreichende Geschichte:
Cortina selbst blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die ersten Funde menschlicher Überreste im Ampezzo-Tal stammen von ca. 6000 vor Christus! Spätere Funde von ca. 100 v. Chr. belegen die Besiedelung durch Römer.
Erstmals schriftlich erwähnt wurde Ampezzo 1156 in einem Pergament. Zu dieser Zeit herrschte die Familie „Da Camino“ unangefochten über die Gegend. 300 Jahre dauerte die Herrschaft an, bis sich 1335 die Dörfer Cadore und Ampezzo zu einer Verwaltungsgemeinschaft zusammenschlossen, die 1338 eine Art demokratische Verfassung zuerkannt bekam. Dieser Zusammenschluss hielt sich 400 Jahre lang.
Bis zum Ersten Weltkrieg, in dem es von italienischen Truppen besetzt wurde, gehörte Ampezzo zu Österreich. Die ersten „Touristen“ waren die Bergsteigern, die zu österreichischen Zeiten bereits in diese Gegend kamen. In den zwanziger und dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts kam der Aufschwung mit dem Bau der ersten italienischen Seilbahn, der „Cortina Belvedere“ und der ersten Bobbahn von 1924.
Weltberühmt und -bekannt machten den Ort die Fernsehübertragungen im Rahmen der Olympische Spiele 1956.

Mondän:
Heute ist Cortina Ziel Nr.1 im Bereich Massentourismus des Wintersports. Alljährlich versammeln sich hier die Reichen und Schönen um zu sehen und gesehen zu werden. In der Innenstadt reihen sich die Nobelboutiquen aneinander und am Hang drängen sich dicht an dicht die Luxusappartements und -villen.

Angebot der Pisten:
Die fünf verschiedenen Skigebiete machen es dem Winterurlauber schwer sich zu entscheiden: Faloria-Tondi, Cristallo, Tofana, Falzarego-5 Torri, oder Socrepes-Pocol. Lifte und Skibusse, die für Skipassbesitzer kostenlos sind, verbinden sie.
Cortina verfügt über 101 Abfahrtspisten von insgesamt 140 km Länge, von denen ca. 58 km Cross Country-Strecken sind. Anfängerpisten sind davon 33%, Mittelschwere 62% und Fortgeschrittenenpisten 5%.
Cortina verfügt über 51 Liftanlagen mit einer Kapazität von 60.000 Menschen pro Stunde.