Benjamin Raich (Österreich) wird den 2. Durchgang des 4. Weltcup-Slaloms der Herren in Wengen beenden. Das bedeutet, dass der junge ÖSV-Fahrer nach der Hälfte des Rennens in Führung liegt. Er meisterte die schwierige Piste des unteren Drittels der Lauberhorn-Abfahrt in der Zeit von 0.54.29 Min. beinahe spielerisch und führt vor seinem Landsmann Rainer Schönfelder (0.54.68 MIn.) und dem Slowenen Mitja Kunc (0.55.12 Min.).

Nur der Slalom findet statt:
Wengen atmet auf. Wenigstens der heutige Slalom kann auf der traditionsreichen Lauberhornstrecke in Wengen (Schweiz) ausgetragen werden. Zuvor mussten beide geplanten Abfahrtsläufe des Schweizer-Klassikers abgesagt werden. Nebel hatte den Veranstaltern und der FIS einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht.

Markus Eberle auf Platz 13:
Das Aushängeschild in den technischen Disziplinen bleibt aus Sicht des DSV weiterhin Markus Eberle. Er liegt nach dem 1. Lauf in 0.56.18 Min. auf Platz 13: "Der Zeitabstand ist zu groß. Ich habe einige Ausritte gehabt. Die Piste ist sehr unruhig. Von Carving kann da keine Rede sein. Aber ich werden nun voll angreifen", analysierte Eberle die Situation nach dem 1. Durchgang.
Andreas Ertl (der Bruder von Martina) schied hingegen nach der Zwischenzeit aus.

Keine Kombinationswertung möglich:
Die geplante Kombination von Wengen kann wegen der ausgefallenen Abfahrt ebenfalls nicht gewertet werden. daher kommen nur die 30 besten Läufer des 1. Durchgangs in das Slalom-Finale.

Schweizer Abfahrer luden DSV zum Training ein:
Eine nette Geste gibt es heute am Rande des Slaloms der Herren. Das Abfahrtsteam der Schweizer nutzte die besseren Witterungsbedingungen, um im oberen Teil der Lauberhorn-Abfahrt mit Blick auf die Streif in Kitzbühel (nächsten Samstag) zu trainieren. Sie luden spontan das DSV-Herren Abfahrtsteam um den wieder genesenen Max Rauffer zum Training ein. Per Hubschrauber geht es dann nach jedem Lauf von der Mittelstation wieder an das Starthäuschen.