Wengen (Schweiz) hat kein Glück mit dem Wetter. Nebel in der längsten Abfahrtsstrecke des Herren Weltcup machte auch am heutigen Samstag einen Start unmöglich.

Es fehlte schlicht am passenden Durchblick:
Die Organisatoren hatten lange gezögert. Alles war perfekt vorbereitet für das Volksfest von Wengen. Tausende Zuschauer waren zur Lauberhornpiste am Fuße des Eiger gepilgert. Doch Nebel im mittleren Teil der Strecke zerstörte alle Starthoffnungen. Wie am gestrigen Freitag, als die Ersatzabfahrt für das ausgefallene Rennen von Bormio (Italien) ebenfalls wegen Nebel abgesagt werden musste, wurde auch heute der Start quasi halbstündig von 13.00 Uhr an nach hinten verschoben und schließlich abgesagt.

Wären gerne gefahren:
Die Fahrer waren enttäuscht: „Es ist schade um die gut präparierte Piste. Ich wäre gerne gefahren“, sagte der Schweizer Abfahrtsläufer Silvano Belltrametti unmittelbar nach dem Aus für das berühmteste Rennen auf dem Boden der Eidgenossen. Auch DSV-Cheftrainer Martin Osswald hätte seine Jungs gerne im Wettkampf getestet: „ Wir haben seit 5 Wochen keine Abfahrt mehr bestritten. Die Jungs trainieren nur. Natürlich wollen die lieber ein Rennen fahren. Es ist schade um die schöne Piste.“