Michaela Dorfmeister blickt auf einen missglückten Jahresanfang zurück. Erst unterlief ihr quasi beim Jahreswechsel das Missgeschick mit dem Wattenstäbchen. Die Spitzenläuferin des Österreichischen Skiverbands durchstieß sich unglücklicherweise das Trommelfell und musste am 1 Januar unter Vollnarkose operiert werden.
Mit einem komplett abgeklebten Ohr versuchte die 27-Jährige einer etwaigen erneuten Verletzung im Hinblick auf den Riesenslalom von Maribor vorzubeugen.

Unglücklicher Sturz:
Doch auch das 1. Rennen des neuen Jahres stand für die Dritte der Weltcup-Riesenslalom Wertung unter keinem guten Stern. Dorfmeister verlor gleich im 1. Durchgang an einem Tor die Kontrolle über den linken Ski. Der anschließende Dreher und der Sturz mit dem Rücken zum Hang hatten erneut Folgen. Michaela zog sich eine Schnittwunde am Ellenbogen zu und ging im Kampf um die Weltcuppunkte leer aus.

Trine Bakke mit Akkia abtransportiert:
Der Rettungsschlitten brachte die Norwegerin Trine Bakke in den Zielhang. Dabei war Bakke zuvor im Rennen nicht einmal gestürzt. Mitten im Schwung brach die Läuferin mit schmerzverzerrtem Gesicht das Rennen ab. Ein Stechen im Knie zeigte ihr die Verletzung an. Eine schwere Kniequetschung dürfte eine längere Zwangspause für die Norwegerin zur Folge haben.