Corinne Rey-Bellet und Sonja Nef (beide Schweiz) dominierten den 1. Durchgang des Riesenslaloms im slowenischen Maribor. Corinne führt auf der „Golden-Fuchs-Piste“ in der Zeit von 1.18.04 Min. vor Sonja Nef, die für die schwierige Piste 1.18.09 Min. benötigte. Dabei tauschten die beiden Teamkameradinnen zur „Halbzeit“ des Weltcup-Rennens die Plätze im Vergleich zum letzten Riesenslalom in Semmering (Österreich/30.12.2000)). Dort siegte am Ende Nef vor Rey-Bellet. Auf dem dritten Rang liegt Karin Putzer aus Italien (1.18.40 Min.).

Schwierige Pistenverhältnisse:
Eine grüne Landschaft umgab die Akteure, die sich auf einer eher gräulichen Piste den Hang hinab kämpften. Wenig Schnee und frühlingshafte Temperaturen (+10 Grad) machten es den Organisatoren nicht leicht. Sie benötigten reichlich Pistenhärtemittel, um den Parcours befahrbar zu halten. „Für uns war die Piste in gutem Zustand“, sagte Sonja Nef nach ihrem Rennen. Sie hatte mit Startnummer 6 den Wettkampf aufgenommen. „Hoffentlich hält die Piste auch bei den hohen Nummern“.

DSV-Mädchen:
Das Fehlen von Martina Ertl (Knieverletzung) macht sich natürlich in der Bilanz negativ bemerkbar. In Maribor war keine Deutsche in der 1. Startgruppe.
Petra Haltmayr ging erst mit Startnummer 19 ins Rennen: „Meine Linienwahl ist noch zu direkt, wenn der Lauf stärker dreht,“ analysierte die Allgäuerin ihre Fahrt speziell im unteren Streckenbereich. Haltmayr fuhr in 1.20.66 Min. über die Ziellinie und belegte nach Durchgang 1 den 22. Platz.
Stefanie Wolf (Startnummer 52)schied vorzeitig aus und Hilde Gerg (Startnummer 53) verpasste als 37. in 1.21.89 Min. die Qualifikation für das Finale der besten 30 Fahrerinnen.

Viele Kroaten unter den Fans:
Sie sind schon zu Tausenden am Hang um die Kroatische Ausnahme-Erscheinung Janica Kostelic, die gestern 19Jahre wurde, anzufeuern. Mit 1.19.44 Min. liegt Kostelic jedoch schon deutlich hinter den Führenden nur auf Platz 9.