Vom 17. bis zum 18. Juli 2000 fand zum ersten Mal das 16-stündige „50k of Coronet“ in Coronet in Neuseeland statt. Vorbild hierzu war das „24 Hours of Aspen“, welches schon seit 13 Jahren in Colorado/USA stattfindet.

Stolz heben die Veranstalter den „ausgeprägten und einzigartigen neuseeländischen Charakter“ des Rennens hervor, „welches auf dem besten Wege ist, ein fester Bestandteil im internationalen Skikalender zu werden“.

Die Bestätigung lieferten die acht Teams, die aus der ganzen Welt angereist waren um ihre Grenzen in einem der härtesten Contests im Jahre 2000 auszuloten.
Vertreten waren zweimal Neuseeland, Australien, Kanada, Slowakei, Deutschland, Schweden und Spanien. Bis auf das Team Australien, waren alle mit drei Fahrern angetreten.

Sieben der acht Teams beendeten das Rennen, davon jedoch nur sechs die vollen 101 Runden.

Die Regeln:
Sie stimmen größtenteils mit denen des „24 Hours of Aspen“ überein, es gelten grundsätzlich die internationalen FIS Ski-Wettkampfregeln, im Zweifelsfall jedoch stehen die 50k- Regeln über ihnen.

· Jedes Team besteht aus drei Läufern, von denen jedoch nur zwei gemeinsam fahren dürfen. Die Ausnahme bilden hier die erste und die letzte Runde. In ihnen dürfen die drei Läufer gemeinsam laufen.

· Nach dem Startschuss werden die Dreier-Teams in 45- Sekunden-Abständen vom Gipfel des Berges losgeschickt und müssen sich im Tal von einem Fahrer trennen. Er darf als Ersatzfahrer eingesetzt werden.
· Zu dritt dürfen die Teams erst in der letzten Runde wieder fahren, die vom Rennkomitee aufgrund der vorherigen Zeiten ungefähr errechnet wird.
· Die Zeitnahme jeder Runde beginnt, sobald das Team die Lichtschranke am Gipfel durchschritten hat.
· Auch auf der Ski-Piste gilt: links überholen!
· Die Sieger werden nach den zurückgelegten Runden festgelegt. Im Falle eines Gleichstands entscheidet die benötigte Zeit.
· Wie auch das „24 Hours of Aspen“ ist das „50k“ ein ausgesprochener Team-Event; zugelassen werden deshalb auch ausschließlich Teamwertungen. Die Läufer können allein keinen Sieg davontragen. Wenn also ein Teammitglied ausfällt, so sind alle Fahrer dieses Teams vom Rennen ausgeschlossen.
·Die Jury besteht aus drei Mitgliedern, die jeweils eine Stimme haben.

Das waren die Teilnehmer:
Team Neuseeland: Nigel Gardiner, William Hunt, Richard Hanson
Team Australien: Steve Lee, Craiq Branch
Team Kanada: Chris Kent, Roman Torn, Daimoin Applegath
Team Kiwi: Cameron Wilson, Guy Davies, Geoff Small
Team Slovakei: David de Costa, Itzok Snezic, Goran Gumze
Team Deutschland: Hannes Zehntner, Martin Fiala, Michael Brunner
Team Schweden: Nike Bent, Nina Hansson, Nina Oqvist
Team Spanien: Luis Breitfuss, Ricardo Campo, Jordi Pujol

Das Team Deutschland siegte mit einem Vorsprung von nur 17 Sekunden vor dem Team Kanada.

Die Platzierungen:
Platz 1: Team Deutschland
Platz 2: Team Kanada
Platz 3: Team Australien
Platz 4: Team Spanien
Platz 5: Team Neuseeland
Platz 6: Team Slowenien
Platz 7: Team Schweden

Der Erlös:
... kommt einer eigens für das 50k of Coronet gegründeten Organisation zugute, die „Cure Kids“ heißt und Teil der “Child Health Research Foundation“ ist.
Sie will die Lebensbedingungen für schwerkranke Kinder verbessern und die Entwicklung neuer Medikamente gegen Krankheiten wie spezielle Krebsarten, Mukoviszidose, Spina Bifida, Hirnlähmung, Asthma, Kinderdiabetes und Krippentod unterstützen.