Dass Carving mittlerweile mehr als nur ein Freizeitvergnügen ist, zeigt sich an den erfolgreichen Bestrebungen, Rennformen zu entwickeln, die der neuen Droge ein sportliches Fundament verschaffen.

Dem Publikumswunsch folgend:
Der FIS-Carving-Cup und sein deutscher Ableger CarveDuell sind die Wettkampfformen der Zukunft. Zwar hat sich der Ski-Weltcup die Vorteile der Carving-Technik zu Eigen gemacht, aber die geschnittenen Schwünge und Extremlagen, die Lust auf mehr machen, forderten geradezu eine neue Wettkampfidee. Die neuen Rennserien tragen den geänderten Publikumswünschen Rechnung und garantieren Spannung, Spaß und Sport.

Die Wettkampfregeln:
Die Grundidee des deutschen CarveDuells und des FIS Carving-Cups ist der Kampf Mann gegen Mann und Frau gegen Frau. Nach einer Qualifikationsrunde, an der jeder und jede teilnehmen kann, erwerben sich die 32 zeitschnellsten Fahrer/innen das Recht auf den Start in der ersten KO-Runde. Aus der Qualifikation ergibt sich zudem eine Setzliste, die die Zusammensetzung der ersten Runde festlegt. Auf identisch gesetzten Parcours wird nun im direkten Vergleich parallel der schnellere der beiden Carver ermittelt. Es gibt nur einen Lauf, der Verlierer scheidet aus.

Der Parcours:
Die Rennstrecke ist ca. 200 m lang und 30 m breit. Es werden zwei parallele Strecken mit je 8 - 16 gleichmäßig verteilten Bojen gesetzt. Auf der Strecke können "Hindernisse" wie Schanzen, Steilwandkurven oder Wellenbahnen eingebaut sein.