Ski2b: Froh über die kurze Pause zu Weihnachten?
Tobias: Und wie, ich habe die Pause dringend benötigt, um ein bisschen auszuspannen. Und das kann man am Besten zuhause bei meinen Eltern im Allgäu.

Ski2b: Denkst Du, dass die ständige Umstrukturierung des Terminplanes (Ausfall und Verlegung der Rennen) an den Nerven der Fahrer/-innen zerrt oder findest du es gut, dass mehrere Rennen auf einem Hang absolviert werden? Beispiel: Sestriere (Damen) oder Val d Isere (Herren).
Tobias: Natürlich zehrt das an den Nerven der Athleten und aller Beteiligten. Aber das wird im Skirennsport immer so sein. Daran muss man sich gewöhnen. Es gibt sowieso keine Alternative bei so schlechter Schneelage. Entweder mehrere Rennen auf der gleichen Strecke oder gar keine Rennen. Alle Athleten haben monatelang trainiert. Sie sind sicher froh endlich Rennen fahren zu können.

Ski2b: Nenne uns doch bitte drei Wünsche, die Dir mit Blick auf Weihnachten am Herzen liegen.
Tobias: 1. Gesundheit für meine Familie. 2. Schnee zu Silvester, um ein bisschen Tiefschnee fahren gehen zu können. 3. Immer einen Wunsch frei, wenn ich ihn dringend brauch...

Ski2b: Kribbelt es schon bei dem Gedanken an die bevorstehende Weltmeisterschaft in St. Anton? Wirst Du auch von dort berichten?
Tobias: Ich werde auch im Team der ARD sein und von der Ski-WM berichten. Und ich muss schon zugeben, dass es extrem kribbelt. Es ist zwar anders, als ich noch als Aktiver daraufhin gefiebert habe, aber ich muss schon sagen: Eine Ski-WM ist was besonderes. Egal aus welcher Perspektive!

Ski2b: Was hält du von Christian Flühr`s bevorstehenden Weltrekordversuch "99 Stunden + x" nonstop auf Skiern zu fahren? (siehe Specials auf Ski2b)? Könntest Du Dir selbst vorstellen, ein solch ausgefallenes Vorhaben in Angriff zu nehmen?
Tobias: Also ich wollte ja letztes Jahr an den legendären "24 Stunden von Aspen" teilnehmen. Ich habe mir dieses Rennen als das letzte Rennen meiner Karriere auserkoren. Leider hat es nicht geklappt, weil mein Partner Patrick Ortlieb noch nicht 100%ig fit war nach seiner schweren Verletzung. Aber im Nachhinein betrachtet war es vielleicht gar nicht so schlecht, denn 24 Stunden auf Skiern muss schon eine unvorstellbare Tortur sein.
Dementsprechend kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man 99 Stunden plus x Skifahren kann. Ich wünsch ihm zwar viel Glück, aber Christian Flühr muss "verrückt" sein....

Viele Grüße und ein frohes Fest!