Die Schwedin Pernilla Wiberg wird künftig wegen ihrer Knieprobleme nur noch Abfahrten und Super-G-Rennen bestreiten.
Die Ärzte haben ihr empfohlen, auf Slaloms und Riesenslaloms zu verzichten.
Wiberg gehört zu den erfolgreichsten Skirennfahrerinnen des letzten Jahrzehnts und war viermal Weltmeisterin und zweimal Olympiasiegerin. Dazu feierte sie 24 Weltcupsiege und holte 1997 den Gesamtweltcup.
Pernilla Wiberg wird in der kommenden Saison auf Starts im Slalom und im Riesenslalom verzichten und nur noch in den schnellen Disziplinen mit dabei sein.
Grund für den Verzicht der Gesamtweltcup Siegerin von 1997 sind die Folgen einer Knieverletzung, die sie sich im vergangenen Jahr zugezogen hat.


Wachter fährt auch noch im Weltmeisterschaftsjahr.

Anita Wachter hängt noch eine Saison dran. Dabei galt der Abschied vom aktiven Skisport für die Vorarlbergerin schon als beschlossene Sache.
Bis zum Saisonabschluss in Bormio war sich Wachter sicher, dem ÖSV-Damen-Team, dem sie bereits 1982 beitrat, endgültig den Rücken zu kehren.
Doch Weiterverbleib von Trainer Mathias Berthold und die Aussicht auf die Heim-WM in St. Anton konnten den "Pistenfloh" wieder umstimmen. Es handelt sich um die neunte Weltmeisterschaft für Wachter, der als einziger Großerfolg noch eine WM-Goldmedaille fehlt.

Insgesamt errang die Montafonerin neunmal Edelmetall bei Großveranstaltungen für Österreich, darunter Olympia-Gold in Calgary 1988 (Kombination).
Ein weiterer Höhepunkt in der Karriere der 33-Jährigen war der Gewinn des Gesamtweltcups in der Saison 1992/93, womit sie sich unwiderruflich in den Kreis der ganz großen Skiläuferinnen stellte.

In der vergangenen Saison erreichte Vorarlbergs "Sportlerin des Jahrhunderts" fünf Podestplätze in ihrer Paradedisziplin, darunter auch ihren 14. Sieg im
Riesentorlauf von Lienz. Ein Blick nach vorne macht klar, dass mit Wachter auch in der kommenden Saison stark zu rechnen sein wird, denn die Grand Dame des österreichischen Skisports verspricht: "Ich werde die letzten Reserven
aus mir rauskitzeln."