Trends am Berg


Freestyle

Junge Wintersportler kommen um eine Tatsache nicht mehr umhin. Freestyle ist der Renner der „Jetzt-Zeit“. Mit Freestyle verbindet man momentan zuerst das Snowboard. Skifahrer in den Halfpipes sind allerdings keine Seltenheit mehr.
Moderne Freestyle-Skifahrer sind locker drauf. Mit der klassischen Skiakrobatik haben sie „keinen Vertrag“ mehr. Bei Freestylern zählt wie bei den Boardern der «Style». Man muss nicht springen, als hätte man einen Skistock verschluckt. Die Tricks müssen locker, eben «stylish», aussehen.
Ob Ski oder Snowboard: Freestyler sind angewiesen auf Halfpipes und Snowparks. Die «Swiss Snowboard Association» (SSBA) unterhält in Thyon, Andermatt, Grindelwald-First, Sörenberg, Flumserberg und Engelberg Snowparks, in denen man sich am Wochenende sogar von Profis beraten lassen kann. Weitere Anlagen gibts in Laax, Saas Fee, Arosa, St.Moritz, Adelboden-Lenk, Saanenmöser und Davos.
Infos über Snowparks und Freestyle-Wettkämpfe gibt es bei der SSBA, Webereistrasse 47, Postfach, 8134 Adliswil 1, Telefon 01 - 711 82 82.

Boardercross

Die spektakulärste Snowboard-Disziplin ist der Boardercross. Ein echter Hammer. Bei den Wettkämpfen starten sechs Fahrer gleichzeitig auf einem Parcours mit Sprüngen, Steilkurven, Engpässen, Kamelbuckeln oder Wassergräben. Es ist also eine Menge los. Riesen Fun auch für Zuschauer, die auf Aktion stehen.
Bei den Rennen können auch Amateure gegen Superstars wie Ueli Kestenholz antreten. Denn für die Qualifikationsläufe kann sich jeder anmelden. Nur Mut und drauf auf das Board. Gute Boardercross-Strecken findet man dort, wo Wettkämpfe stattfinden.

Outback Freeriding

Ob Ski oder Snowboard: Freeriding ist in! Auch dieser Trend ist eigentlich durch den Snowboardboom ausgelöst worden. Jedoch hat das Snowboard jetzt „ ein Kind bekommen“. Mit dem Snowboard ist es leichter, durch den Tiefschnee zu kurven, als mit herkömmlichen Skiern. Logisch! Neu gibt es mittlerweile aber moderne Freerideski, die fast so mühelos durch den Neuschnee gleiten wie Boards. Doch aufgepasst: Freeriding ist nichts für Anfänger! Alex Clapasson, Alpinist und Chef der Bergschule Uri «Mountain Reality», rät Freeridern, sich gut über die Risiken beim Freeriden zu informieren. «Ein gut informierter Freerider oder Variantenfahrer geht Risiken aus dem Weg.» Am besten besucht man dafür einen Lawinenkurs. Wer auf Nummer sicher gehen will, findet zum Beispiel in Andermatt, Laax und Les Diablerets Abfahrten, die vom Pistendienst gesichert, aber nicht festgewalzt sind.
Weitere Top-Spots fürs Freeriding sind Corvatsch, Engelberg, Davos, Verbier, Montana oder Zermatt. Die Pisten verlassen sollte man hier nur mit professioneller Begleitung. Viele Snowboardshops bieten in Zusammenarbeit mit Bergführerbüros geführtes Freeriding an.

Freeskiing

In den letzten Jahren hat sich eine neue Szene unter den Skifahrern entwickelt: die Freeskiier. Freeskiing ist nicht einfach Touren- oder Variantenfahren. Neben Extreme-Skiing-Wettkämpfen umfasst der Sammelbegriff Freeskiing auch Jump-Contests und Skicross-Rennen.