Nach den Um- und Ausbaumaßnahmen an der Kandahar folgt nun die „Krönung“. Die Weltcup und Weltmeisterschaftstrecke in Garmisch-Partenkirchen bekommt ein neues Starthaus. Bereits beim Weltcup Finale 2010 starten die Athleten von einem absoluten Blickfang.

Starthaus wird Blickfang
Auch wenn das alte Starthaus einen gewissen Charme versprühte, konnte es den Anforderungen der heutigen Zeit nicht mehr standhalten. Bereits im letzten Jahr wurde die legendäre Kandahar-Abfahrt an verschiedenen Stellen um- und zum Teil ausgebaut und damit auf den modernsten internationalen Renn- und Sicherheitsstandard gebracht. Ein logischer und damit nächster Schritt ist der Neubau des Starthauses. Im Zuge der Baumaßnahmen der neuen Kreuzjochbahn ergab sich für den Ski Club Garmisch als Bauherr die Möglichkeit dieses Projekt zu realisieren. Damit wird in Zukunft auch der Startbereich am Kreuzjoch auf 1690 Metern Höhe dem internationalen Rennsportniveau gerecht. Peter Fischer, Präsident Ski Club Garmisch und Geschäftsführer OK GAP 2011: „Mit dem Neubau des Starthauses erhält die Kandahar einen absoluten Blickfang. Zudem verbessern wir die Infrastruktur für die laufenden Weltcup Rennen und die Ski-WM 2011.“

Umweltgerechte Techniken bedacht
Spatenstich ist Anfang August. Die Baumaßnahmen sollen bis zum Winter abgeschlossen sein. Das neue Starthaus ersetzt die beiden bisherigen Hütten (Starthaus und Lagerschuppen). Neben Aufenthaltsmöglichkeiten für Athleten und Betreuer, sehen die Planungen auch Toiletten und Lagermöglichkeiten für den Weltcup und die Ski-WM 2011 vor. Mit dem Neubau werden zugleich wichtige technische Vorraussetzungen für hochwertige TV-Übertragungen geschaffen. Außerdem entfallen zukünftig aufwendige, aber bisher notwendige Transportmaßnahmen zum Start. Die Architektur der neuen Starthütte passt sich wunderbar in die Landschaft ein. Bei den Planungen wurde besonders auf umweltgerechte Energie- und Versorgungstechniken geachtet. Die Wassergewinnung erfolgt beispielsweise über eine Regenwasserzisterne.

Nicht nur Rennläufer, auch Skifahrer und Skitourengeher können sich im kommenden Winter auf den „neuen“ Charme am Kreuzjoch freuen.