Ski the World! Das Warren Miller Team meint das ernst und hat auch für Flow State den Globus umrundet. Hier sind die Highlights zu den Sets des 63. Streifens von Warren Miller:

ALASKA

In Alaska kommt man sich beim Freeskiing garantiert nicht in die Quere. Es ist groß genug für alle! Gleich drei Filmsegmente wurden hier für Flow State gedreht.

Big Mountain Skiing ist nicht so einfach, wie es aussieht. Nicht mal annähernd. Besonders gnadenlos sind die Chugach Mountains, vor allem, wenn man wie Ted Ligety und Marcus Caston direkt von der Piste kommt. Da nützt Ted auch die Goldmedaille nichts, die er im letzten Jahr beim Riesenslalom gewonnen hat. Vom Schweizer Freeski-Profi Phil Meier lernen die beiden zwei wertvolle Lektionen: 1. Heliskiing in Alaska ist nichts für Weicheier. 2. Es ist schon Belohnung genug, sich seinen größten Ängsten zu stellen.

Sein Rückzug aus dem Rennzirkus war für Tommy Moe kein Grund die Skistöcke komplett an den Nagel zu hängen. Er ging nach Alaska und begann für die Chugach Powder Guides zu arbeiten. Zu deren Sommer-Abenteuer-Programm gehört natürlich auch Big Mountain Skiing. Ja, ganz richtig: Skifahren! Denn in den Tordrillo Mountains liegt auch im Sommer noch genügend Altschnee um morgens Skifahren zu gehen und den Nachmittag beim Rafting oder Fischen zu verbringen. Auch für Daron Rhalves und Marco Sullivan ist das einen willkommen Abwechslung nach einem trainingsintensiven Winter!

Kevin und Jessica Quinn haben den besten Job in ganz Cordova. Seit sie vor einigen Jahren North Point Heli-Adventures gegründet haben, fliegen sie mit dem Hubschrauber durch die Chugach Mountains, suchen Lines und setzen ihre Gäste an den besten Spots ab. Die Aussicht, mit Points North auf einen Heliskiing-Trip zu gehen, ist für World Cup Racer Travis Ganong so verlockend, dass er sogar Tellerspülen würde, um dabei zu sein. Aber für das, was Travis vorhat, kann die Spüle gar nicht groß genug sein.

COLORADO

„Für mich ist das Spannendste am Skifahren, dass man in  jedem Moment seinen Verstand gebrauchen muss. Die Berge sind ein ziemlich gefährliches Pflaster.“ Eine ungewöhnliche Aussage für ein Freeski-Ass wie Chris Davenport. Doch was im Film immer so einfach aussieht, ist in Wahrheit das Ergebnis langjähriger Erfahrung. Freeskier wie Jess McMillan, Daron Rahlves, Josh Bibby und auch Chris Davenport können aus den Bergen lesen, wie aus einem offenen Buch. Was kann man riskieren? Und was lohnt sich nicht? Nicht jeder Powderturn ist es wirklich wert, dass man ihn macht - gerade in einem lawinengefährdeten Gebiet wie Telluride in Colorado während der letzten Saison.

JAPAN

Während sich andere Skigebiete in der letzten Saison händeringend mehr Schnee wünschten, war man in Niseko konstant am Schaufeln. Zwanzig Zentimeter Neuschnee pro Tag sind zwar eine Herausforderung für jede Straßenmeisterei, lassen aber auch keine Freeski-Wünsche offen. Obwohl das Land der aufgehenden Sonne in letzter Zeit mit eher negativen Schlagzeilen von sich reden machte, kann Tatsuya Tayagaki es gar nicht erwarten, Tyler Ceccanti und Roman Rohrmoser die besten Spots seines Heimatlandes zu zeigen. Außerdem ist er sich sicher: „Japan hat im letzten Jahr eine schreckliche Katastrophe erlebt. Aber die Liebe zu unserer Kultur und dem tiefen Powder ist stärker als jedes Desaster.“

NORWEGEN

... das für Freeskier wie Jackie Paaso, Aurélien Ducroz und Doug Stoup noch eine ganz besonders interessante Komponente bereithält: unzählige Powderlines, die direkt am Wasser enden. Mit einem Segelboot machen sich die drei auf die Suche nach den besten Spots. Vom Heliskiing kann man hier zwar nur träumen, aber eigentlich macht die Abfahrt doch erst dann richtig Spaß, wenn man sie sich wirklich verdient hat.

ÖSTERREICH

Eigentlich wollte  Colby West den Österreichern am Kitzsteinhorn nur zeigen, was beim Freestylen alles möglich ist. Aber er hat die Rechnung ohne die Kapruner gemacht...

SCHWEIZ

Denn Skifahren hat hier eine lange Tradition. Der erste Alpine Skiweltcup wurde 1931 in Mürren ausgetragen. Eiger und Breithorn liegen gleich um die Ecke. Ein klassisches Skiparadies, dem auch Hugo Harrison nicht widerstehen konnte. Gemeinsam mit Local Sascha Schmid macht er die Schweizer Berge unsicher. Auch wenn er hier erst aus eigener Kraft ganz nach oben steigen muss.

UTAH

... ein Muss für powdersüchtige Freeskier wie Blake Nyman, Keely Kelleher, Julian Carr, und Kaylin Richardson. Praktischerweise kommt man hier mit dem Lift direkt ins Backcountry und nach ein paar (oder mehr) Powderturns wieder zurück ins Tal, wo man den Tag mit Live-Musik in diversen Clubs ausklingen lassen kann. Was will man mehr?