Wir zeigen euch den Speed-Auftakt der Herren in Bildern: Aksel Lund Svindals Doppelsieg, der starke Auftritt der Österreicher, das Schweizer debakel und Tobias Stecherts Coup.

Top in Lake Louise: Aksel Lund Svindal
Was für ein Auftakt: Aksel Lund Svindal hat in Lake Louise einmal gezeigt, was drin ist in der Piste. Zwei klare Siege, eine klare Körpersprache - hier steht ein heißer Anwärter auf die große Kugel. Svindal strahlt Souveränität und Kraft aus und dürfte so auch in Beaver Creek derjenige sein, den es zu schlagen gilt.

Starkes ÖSV-Quartett
Klaus Kröll muss sich sputen: Hinter dem Abfahrts-Champ hat sich ein Trio aus hungrigen Jungs versammelt, das dem Leader den Spitzenplatz gern abstreitig machen will. Max Franz war mit den Plätzen zwei und sechs bereits besser als der Steirer, Joachim Puchner kam aufs Podest und Matthias Mayer (Sechster) lieferte Leistung ab. Auch Florian Scheiber (Elfter) ist für einen Speedfahrer noch ein junger Hund. Aufgepasst also, Hannes Reichelt, Romed Baumann oder Georg Streitberger, sonst fährt der WM-Zug ohne euch ab.

Tobias Stechert lässt es krachen
Bravo, Tobi Stechert! Rang fünf in der Abfahrt, ein toller Lauf und das WM-Ticket im ersten Versuch gelöst. Mehr geht nicht! Stephan Keppler sammelte als 21. ein paar Punkte, der Rest der deutschen Mannschaft ging leer aus. Für Andreas Sander (32.) war es aber ganz schön knapp. Josef Ferstl fehlte noch mehr.

Schweizer Debakel
Flop des Wochenendes war das Abschneiden der Schweizer. Platz 24 für Silvan Zurbriggen als bestes Abfahrtsergebnis. Die Kollegen von skionline.ch haben bereits alle schlechten Ergebnisse der Geschichte zusammengetragen und kein schlechteres gefunden. Sogar die Slalom-Damen waren in Aspen besser. Es zeigt sich: Janka ist außer Form, Feuz verletzt, Cuche weg - so bleiben nur Defago, Zubriggen oder Küng, um für Ergebnisse zu sorgen. Küng rettete als Zehnter immerhin den Super-G, aber es zeichnet sich ab, dass dieses Debakel nicht das letzte sein muss. In den USA sollte es nun tunlichst besser werden.