Ausgehend von Zell am Ziller und Gerlos im Zillertal, sowie Wald im Pinzgau und Krimml erreicht man die Zillertal Arena. Das Skigebiet überzeugt mit einem tollen Angebot für Familien, für Einsteiger und für Genuss-Skifahrer. Die Arena verfügt über 169 Pistenkilometer und erstreckt sich von 1300 Meter über dem Meer bis hinauf auf 2500 Meter. Damit ist Schneesicherheit schon alleine aufgrund der recht hohen Lage garantiert.

Einsteiger und leicht fortgeschrittene Skifahrer finden in der Zillertal Arena ideale Bedingungen, denn die Pisten sind durchwegs großzügig und breit angelegt und auch auf den roten Pisten findet sich als unerfahrener Skifahrer meist ein Weg hinab. Die roten Pisten überwiegen im Gebiet – 113 von 169 Pistenkilometern gehören der „mittelschweren“ Kategorie an. Auch blaue Pisten finden sich in großer Anzahl: 46 Kilometer machen bei vielen anderen Skigebieten das gesamte Angebot aus. Die zehn schwarzen Pistenkilometer befinden sich im Gebiet der Königsleitenspitze, also auf der Salzburger Seite der Arena.

Wer eine Runde durch das gesamte Skigebiet drehen will, sollte ein guter Skifahrer sein, denn die Distanzen sind nicht zu unterschätzen. Gerade für den Übergang von Zell am Ziller nach Gerlos benötigt man doch eine ganze Weile. Aber man wird mit atemberaubenden Bergpanoramen belohnt, so dass man sich auf jeden Fall ein wenig Zeit zum Umsehen nehmen sollte. Im Pistenplan, den ihr an der Kassa erhältst, findet sich ein übersichtlicher Plan für eine komplette Runde durch das Gebiet.

Wenn ihr mehr auf Genuss als auf „Kilometer-Fressen“ setzt, findet ihr innerhalb der Arena vier „Hauptgebiete“: das Gelände oberhalb von Zell am Ziller mit der Karspitz und dem Übergangsjoch, das Gebiet über Gerlos mit Isskogel dem „Arena-Center“, die anspruchsvolleren Pisten unterhalb der Königsleitenspitze sowie die Anlage am Plattenkogel (Hochkrimml-Gerlosplatte). Alle vier „Teilbereiche“ bieten eine schöne Abwechslung an roten und blauen Pisten. Schwarze Pisten findet ihr im Bereich der Königsleitenspitze und im Gebiet Plattenkogel.

Über das gesamte Gebiet verteilt sind Skihütten und Bergrestaurants, bei denen sich ein Besuch lohnt. Die Auswahl ist hervorragend und von Tiroler und Salzburger Schmankerln über österreichische Hüttenklassiker hin zu internationaler Küche bleibt kein Wunsch unerfüllt. Entsprechend groß ist auch das Aprés-Ski-Angebot. Im Skigebiet und an den Talstationen finden sich zahlreiche Bars, welche von Hütten-Hits bis hin zu internationalen Top-DJs alles mögliche bieten. Skifahren in der Zillertal Arena ist sehr bequem, da man fast durchwegs moderne Sesselbahnen benutzt, welche einen schnell und komplikationsfrei auf die Berge der Arena transportieren.

Wer Action sucht, bekommt ebenfalls einiges geboten: Am Kreuzwiesen-X-Press gibt es einen Action-Park mit Speed-Strecke, Snake Run, Bag-Jump und vielem mehr. Unterhalb des Isskogels liegt der Snowpark Gerlos mit einer Easy- und Medium Line sowie einem Pro Jump. In Königsleiten gibt es eine permanente Ski- und Boardercross-Strecke für all diejenigen, die sich mit ihren Freunden im direkten Duell messen möchten.

Für viele ebenfalls ein sehr reizvolles Angebot: In der Zillertal Arena darf man als Beifahrer dabei sein, wenn die Pistenbully Fahrer die Pisten wieder auf Vordermann bringen. Ganz ehrlich – wer hat noch nie davon geträumt das mitzuerleben?

Tipps für das Skifahren in der Zillertal-Arena:

1. Seppi´s am Isskogel, oberhalb von Gerlos, bietet nicht nur ein tolles Restaurant, sondern auch richtig gute Musik am Nachmittag (Drum and Bass etc.). Hier kann man den Abend schon am Nachmittag auf den Pisten starten. Wer allerdings nach Zell am Ziller zurück muss, sollte die Zeit für die Rückfahrt nicht unterschätzen, sonst müsst ihr den Skibus von Gerlos verwenden!

2. In Zell am Ziller gibt es gleich zwei Gondeln, die ins Skigebiet führen. Wer sich Richtung Karspitz orientieren möchte, sollte die Karspitzbahn verwenden. Das hat auch den Vorteil, dass man nach dem Skitag am Abend noch im Joggl Kessl, direkt bei der Talstation vorbei schauen kann – hier gibt es die „Aprés-Ski-Klassiker“ und ein ausgesprochen freundliches Team

3. Am Hainzenberg in Gerlos befindet sich die längste Rodelbahn des Zillertals (sieben Kilometer), welche von vielen zu den besten Rodelstrecken der Alpen gezählt wird! Wer mehr „Hochschaubahn-Charakter“ will, findet in Zell am Ziller den „Alpine Coaster“ – eine Mischung aus Rodelbahn und Rollercoaster!

4. Im Frühling (ab Mitte März) öffnen manche Bahnen schon ab 6.55 – so könnt ihr lange den Top-Schnee des Morgens genießen und euch am Nachmittag auf das Genießen der Frühlingssonne konzentrieren.