Favorit Aksel Lund Svindal ist neuer Abfahrtsweltmeister. Der Norweger bezwang die Planai am schnellsten und gewann in 2:01,32 Minuten. Zweiter wurde der Italiener Dominik Paris, der 0,46 Sekunden hinter Svindal war. Auf den dritten Rang kam überraschend David Poisson aus Frankreich, der damit Bronze gewann.

Svindal mit eigener Linie
Svindal legte bei schwierigen Verhältnissen - die Sicht war nicht perfekt und es schneite leicht - einen großartigen Lauf hin. Er war teilweise auf einer ganz eigenen Linie unterwegs und holte sich damit die Goldmedaille. Seine zuletzt gute Form bewies auch der Kitzbühel-Sieger Dominik Paris, der zu Silber fuhr.

Wieder 'Blech' für Österreich
Hinter dem Überraschungsdritten Poisson kam Klaus Kröll als bester Österreicher auf den vierten Rang. Damit gab es erneut keine Medaille für den ÖSV im Herrenbereich. Hannes Reichelt schied aus und Matthias Mayer kam auf Platz 13. Die Schweizer fuhren ein gutes Mannschaftsergebnis ein, hatten sie doch drei Fahrer unter den Top Ten. Bester von ihnen war Silvan Zurbriggen als Sechster.

Keppler auf Rang 24
Der Deutsche Skiverband hatte mit Stephan Keppler nur einen Starter dabei. Nach einer guten oberen Fahrt konnte Keppler danach einen Sturz nur knapp verhindern und hatte am Ende dann 3,68 Sekunden Rückstand. Das war der 24. Rang. Ohne diesen Fehler wäre der Deutsche sicher deutlich weiter vorne gelandet.