Dem Skigebiet bei Zell am See wurde vor vielen Jahren eine besondere Ehre zuteil, denn es wird in der österreichischen Skifahr-Hymne „Skifoan“ von Wolfgang Ambros besungen. Und wenn man die Schmitthöhe besucht, erkennt man auch rasch, was an diesem Skiberg so besonders ist. Denn in nur wenigen Skigebieten erreicht man aus einem urbanen Zentrum so schnell die Piste. Dazu kommt noch die besondere geographische Lage: Von vielen Punkten im Skigebiet hat man einen herrlichen Blick auf Zell und seinen See, der Blick in die atemberaubende Bergwelt der Hohen Tauern ist ebenfalls traumhaft.

Aber fürs Skifahren sind vor allem die Pisten relevant und hier kommen Skifahrer und Snowboarder jeder Leistungstufe auf ihre Kosten. Denn die Verteilung der 77 Pistenkilometer auf „blaue“, „rote“ und „schwarze“ Pisten ist sehr ausgeglichen. So fühlen sich sowohl die Einsteiger als auch erfahrene Cracks auf den Pisten pudelwohl.

Das Skigebiet ist sehr übersichtlich, da es sich im Grunde genommen auf einen Berg beschränkt. Lediglich das Gebiet um den Sonnkogel liegt etwas abseits. So können Familien oder Gruppen sich immer wieder schnell treffen und trotzdem kann jeder Pisten nach seinem persönlichen Gusto fahren. Der Zugang zum Skigebiet ist ausgezeichnet, es gibt mehrere Gondelbahnen, die die Skifahrer direkt ins Skigebiet bringen. Die zahlreichen, meist knackigen Talabfahrten sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Die Schmitten hat auch kulturell einiges zu bieten. Die Gondeln der Schmittenbahn wurden von Porsche entworfen und werden alle Fans von modernem Design begeistern. Außerdem werdet ihr auf den Pisten immer wieder Kunstinstallationen, wie zum Beispiel einen überdimensionierten Tisch mit Sesseln, entdecken können. Auch tolle Eisskulpturen kann man hin und wieder bestaunen.

Die Bewegung in der Bergluft macht bekanntlich hungrig und durstig. Über 20 Hütten und Schirmbars stehen im Skigebiet Schmitten bereit, um den Gast auch kulinarisch zu verwöhnen. Die Hütten sind gut über das Skigebiet verteilt und bieten neben den Klassikern der österreichischen und internationalen Küche auch viele „Schmankerln“ aus dem Pinzgau. Gerade im Frühling bietet es sich an, einfach mal die Sonne und die Aussicht zu genießen und in einem Liegestuhl zu entspannen, auch das ist natürlich möglich.

Wenn man am Abend nach der letzten Abfahrt in Zell am See oder im Ortsteil Schüttdorf (bei der Areitbahn) abschwingt, hat man noch viele Möglichkeiten zum Apres Ski. Wer sich aber lieber so richtig entspannen will, dem sei ein Besuch im Tauern Spa in Kaprun wärmsten ans Herz gelegt. Diese moderne Anlage bietet eine riesige Wasserwelt, die sowohl Spaß-Becken für die Kinder als auch entspannende Becken für Erwachsene bietet, und zusätzlich einen tollen Sauna-Bereich. Mit dieser Anlage ist ein weiteres Highlight in die Region gekommen.

Tipps in Zell am See

1. Wer im Pinzgau ist, sollte unbedingt einmal die berühmten Kaspressknödel versuchen. Diese bieten die meisten Hütten an und man kann sie als Suppe oder auch als Hauptspeise mit Sauerkraut bekommen.

2. Obwohl prominent am Berghang gelegen, wird die Hochzeller Alm doch oft übersehen. Das sollte euch nicht passieren, denn diese Hütte ist ein richtiges Kleinod mit familiärer Atmosphäre. Einfach von der Schmittenhöhe auf der Blauen 4 ein paar Meter abfahren.

3. Beim Hahnkopf Schlepplift befindet sich der Schmittenpark. Hier treffen sich Snowboarder und Freeskier und zeigen tolle Tricks auf den Kickern und Rails!

4. Insgesamt gibt es in Zell am See 25 schwarze Pistenkilometer zu entdecken. Eine „Schwarze“ sticht aber richtig heraus – die Trass Abfahrt. Die Fahrt von der Breiteck-Alm zur Talstation im Schmittental wird jeden guten Skifahrer begeistern.

5. Wenn ihr Urlaubsgrüße versenden wollst oder tolle Bilder vom Skifahren auf Facebook uploaden möchtet, um die zu Hause gebliebenen Freunde zu ärgern, dann könnt ihr das bei den gratis WLAN Hotspots erledigen, die an wichtigen Punkten im Skigebiet zur Verfügung stellen.

6. Am Ende des Tages könnt ihr bei den Talstationen eure Karte an einem Automaten auswerten lassen und direkt das Höhenprofil ausdrucken. Damit kann man dann beim Apres Ski die Tagesleistung vergleichen.