Nach einer Woche ohne nennenswerten Niederschlag, konnten die meisten Skigebiete in den Alpen und den Dolomiten in dieser Woche etwa 30 cm Schnee vermelden. In den Pyrenäen nähert sich ein Skigebiet derweil der 6-Meter-Schneemarke an. Die guten Schneefälle sorgen für weiterhin beste Skibedingungen. An diesem Wochenende können sich Wintersportler außerdem über jede Menge Sonnenschein in den Alpen freuen ...


Deutschland

In Deutschland gab es am vergangenen Wochenende teilweise wieder sehr gute Schneefälle in den Skigebieten. In Ruhpolding schneite es über die Woche am meisten, insgesamt wurden hier 60cm Neuschnee gemeldet. Am Großen Arber kamen 45cm hinzu, in Oberhof 37cm und am Skikarussell Altastenberg 35cm. In anderen Skigebieten wie Grasgeheren, Oberstdorf oder Winterberg kamen zwischen 15cm und 20cm Neuschnee auf die Pisten. Die Wintersaison in deutschen Skigebieten läuft nach einem Einbruch um die Weihnachtszeit sehr gut. Auch kleine Skigebiete im Schwarzwald, Harz und Sauerland können die Lifte häufiger als in vorherigen Wintern laufen lassen. Bei diesen Bedingungen können die meisten Lifte voraussichtlich noch drei bis vier Wochen geöffnet bleiben. Optimale Wintersportbedingungen werden auch aus dem Fichtelgebirge gemeldet. Die Schneehöhen am Ochsenkopf liegen zwischen 40cm und 60cm. Die Seilbahnen sind täglich von 9Uhr bis 16Uhr in Betrieb.

Österreich

Während der vergangenen sieben Tage haben die meisten Skigebiete in Österreich Schneefälle zwischen 15cm und 45cm verzeichnen können. In einigen Resorts fiel noch etwas mehr Schnee. Darunter waren der Mölltaler Gletscher mit 50cm innerhalb von sieben Tagen, Hohentauern mit 55cm, Obergurgl-Hochgurgl mit 60cm und Nassfeld Hermagor mit 73cm. Besonders starke Schneefälle wurden von Sonntag den 24. Februar auf Montag den 25. Februar gemeldet. In diesem Zeitraum fielen am Mölltaler Gletscher 30cm Neuschnee, am Katschberg ebenfalls 30cm, in Hohentauern 35cm, an den Gaaler Liften 45cm und im Skigebiet Hebalm 50cm. Die Schneefälle haben sich zur Wochenmitte deutlich abgeschwächt. Der frische Powder kann jetzt teilweise sogar bei Sonnenschein genossen werden. Die schneereichsten Skigebiete liegen derzeit in der Steiermark und im Salzburger Land. Die größten Schneehöhen finden Skifahrer in Vorarlberg, Tirol und der Steiermark. An der Spitze steht das Kleinwalsertal-Ifen mit 370cm Schnee, gefolgt von Diedamskopf und dem Mölltaler Gletscher mit jeweils 360cm Schnee. In Warth-Schröcken liegen 350cm auf den hoch gelegenen Pisten und am Pitztaler Gletscher sind es derzeit maximal 345cm. Im Resort Weinebene liegt die Schneehöhe derzeit bei 230cm. Die Pistenbedingungen sind in dem Skigebiet an der kärntnerisch-steirischen Grenze sehr gut. Gute Schneehöhen und tolle Skibedingungen gibt es auch in weiteren beliebten Skigebieten wie Lech Zürs (295cm), Sölden (266cm), St. Anton (235cm) oder Kitzbühel (160cm).

Schweiz

Auch in der Schweiz gab es in der vergangenen Woche Zuwächse bei den Schneehöhen. Durchschnittlich kamen 10-35cm frischer Schnee auf die Pisten. In St. Moritz Corviglia schneite es Sonntag und Montag, hier kamen 32cm Neuschnee hinzu. In Adelboden, Pontresina, San Bernadino oder Airolo schneite es sogar bis zu 50cm innerhalb von sieben Tagen. Am Mittwoch den 27. Februar wird noch einmal etwas Schnee im Norden des Landes erwartet. Größtenteils bleibt es jedoch bis zum Wochenende sonnig in der Schweiz. Für die Region Engadin St. Moritz ist von Freitag bis Montag strahlender Sonnenschein angesagt. Die tollen Schneehöhen können derzeit bei aller besten Skibedingungen genutzt werden. Engelberg meldet noch immer sensationelle 500cm Schnee. In Gstaad sind es auf den hoch gelegenen Pisten 440cm, in Andermatt 420. Immerhin noch mehr als drei Meter liegen in Lötschental (329cm), Crans Montana (320cm), Melchsee-Frutt (320cm), Laax (310cm) und Gstaad – Saanen (300cm).

Frankreich

Die Skibedingungen in Großteilen Frankreichs sind bei gesunden Schneehöhen in allen Regionen und gut präparierten Pisten ausgezeichnet. Die Schneehöhen in den französischen Alpen zählen derzeit mit zu den höchsten weltweit. Das Resort Flaine im Grand Massif hat mit 400cm in dieser Region die niedrigste Schneehöhe. Weitere Skigebiete liegen in der Marge zwischen drei und vier Metern Schnee, darunter: Alpe d’Huez (380cm), Chamonix und Val Thorens (340cm) und Morzine (300cm). Es gab einige Neuschneemeldungen in der vergangenen Woche. Der meiste Schneefall wurde aus Meribel gemeldet mit 20cm innerhalb von 24 Stunden am vergangenen Sonntag. In den französischen Pyrenäen hat das Skigebiet Cauterets noch mehr Neuschnee erhalten. Weitere 30cm kamen in den letzten 48 Stunden auf die Pisten. Dem Skigebiet mit der derzeit „weltweit größten Schneehöhe“ (590cm) fehlen jetzt nur noch 10cm bis die sechs Meter erreicht sind.

Italien

Es gab einige stärkere Schneefälle in dieser Woche in Italien. In Madonna di Campiglio wurden 35cm Neuschnee gemessen. Dort herrschen beste Powder-Ski-Bedingungen bei einer Schneehöhe von 150cm auf den höheren Pisten. Die Resorts Arabba und Sella Ronda in den Dolomiten haben in der vergangenen Woche insgesamt 44cm Neuschnee erhalten, davon vielen 30cm an Samstag und Sonntag. Das Gebiet Cortina in den südlichen Dolomiten hat 15cm Neuschnee. Im Westen des Landes gibt es Powder in der Region Monterosa- Die Skigebiete melden hier Schneefälle von etwas 10cm und einer Schneehöhe von 135cm. Die größte Schneehöhe im Land liegt weiterhin am Passo Tonale mit 350cm am Gletscher.

Skandinavien

In den skandinavischen Ländern gab es nur ein paar Zentimeter Neuschnee in den letzten Tagen. Die Pisten sind insgesamt in einem sehr guten Zustand, die meisten Lifte sind in Betrieb. Are in Schweden, das größte Skigebiet Skandinaviens, meldet den meisten Neuschnee mit 8cm. Die Schneebasis liegt hier bei 80cm. Die größte Schneehöhe kann man in Norwegen finden und zwar in der Region Voss mit 220cm Schnee. Die meisten Skigebiete haben derzeit eine Schneehöhe von etwa einem Meter. Da es in Skandinavien im Winter so gut wie keine Schneeschmelze gibt, ist diese Basis mehr als ausreichend bis zum Ende der Skisaison.

Alpenwetter

Während sich in Deutschland noch Wolken mit Regen und Schnee halten, sieht es in Österreich und der Schweiz schon freundlicher aus. Am Mittwoch halten sich noch die Wolkenfelder in den Nordalpen. Vereinzelt schneit es. Zum Donnerstag wird der Hochdruckeinfluss stärker. Im Bergland wird es meist sonnig. Über einigen Tälern hält sich allerdings noch der Hochnebel. Am Freitag halten sich noch Hochnebelfelder an der Alpennordseite und im Wallis. Ab Sonntag löst sich der Nebel größtenteils auf. In den Alpen ist es meist sonnig. Es wird schrittweise milder. Die Temperaturen auf 2000 Meter Höhe liegen am Wochenende bei 4 Grad. Auf der Alpensüdseite gibt es zum Wochenende sehr viel Sonne. Die Höchsttemperaturen erreichen bis zu 11 Grad.

 

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