Die offiziellen (weil von der FIS benannten) Aufsteiger der Saison sind Mikaela Shiffrin (USA) und Alexis Pinturault (FRA). Das darf nicht überraschen, beide haben schon im letzten Jahr den Anschluss zur Weltspitze geschafft und nun ihre Leistung stabilisiert. Es war beeindruckend, wie Shiffrin im letzten Slalomdurchgang die klar führende Tina Maze angriff und noch abfing. Aus diesem Holz sind Champions geschnitzt!

Paris gewinnt auf Stelvio und Streif

Unbedingt nennen muss man in diesem Winter auch Dominik Paris, der die Abfahrtsklassiker in Kitzbühel und Bormio gewann - Respekt! Auch Matteo Marsaglia und Matthias Mayer haben uns beeindruckt mit einigen Top-Fahrten auf schwierigen Speed-Strecken.

Bei den Damen gehört Wendy Holdener unbedingt zu den Aufsteigerinnen, dazu fast das komplette US-Speed-Team (Stacey Cook, Alica McKennis, Leanne Smith) und die starken schwedischen Slalom-Damen (Nathalie Eklund, Anna Swenn-Larsson) - hier kommt eine neue Generation starker Läuferinnen.

Und wer fiel ab?

Über die Misere der Schweizer haben wir schon gesprochen, die Ex-Olympiasieger Didier Defago und Carlo Janka waren Sinnbilder dafür. Romed Baumann (AUT) kam einfach nicht in Fahrt, genauso wenig wie Jan Hudec aus Kanada. Max Blardone (ITA) und Cyprien Richard (FRA) haben sich im Riesenslalom aus der Weltspitze nahezu verabschiedet, im Slalom trifft das auf Cristian Deville (ITA) zu.

Auch bei den Damen gab es Verliererinnen: Liz Görgl hat unerklärlicherweise die Kurve nicht bekommen. Federica Brignone aus Italien war im Vorjahr noch top im Riesenslalom, 2012/13 startete sie schwach und verletzte sich dann.