Vor der Saison galt Lindsey Vonn als Rekordjägerin, man zählte ihre Weltcupsiege und zog Vergleiche zu Annemarie Moser-Pröll. Doch schnell war klar: In diesem Jahr dominiert eine andere die Szene - und zwar nach Belieben. Es war das Jahr der Tina Maze.

Für die Geschichtsbücher

Elf Siege (natürlich in allen Disziplinen), 22 Podiumsplätze (Rekord!), 2.412 Punkte im Weltcup (ein Rekord für die Ewigkeit?), 1.313 Punkte Vorsprung (natürlich ein Rekord). Bis zum Schluss konnte Maze sogar auf den 'Grand Slam' hoffen, also alle Kristallkugeln einer Saison zu gewinnen. Das hat letztlich nicht geklappt. Wer weiß, vielleicht hat Maze so immerhin noch Ziele. „Ich werde jetzt zu Hause ein bisschen feiern“, bilanzierte die Slowenin in Lenzerheide. Es sei ihr gegönnt. Wir sagen: Glückwunsch, Tina! Obwohl es schnell langweilig wurde, sind wir doch Zeugen geworden, wie eine Ski-Legende geboren wird.