Am Anfang der Trainingsphase wollen viele Freizeitsportler gleich Bäume ausreißen. Das ist trainingstechnisch nicht optimal. Tipp 1 lautet daher:

Nur nicht zu schnell – regelmäßig und mit der richtigen Intensität trainieren

Entscheidend für die Effektivität des Ausdauertrainings ist die richtige Intensität. Gerade der unter Freizeitsportlern verbreitete Fehler einer zu hohen Belastung sollte vermieden werden. Am besten lässt sich die optimale Intensität anhand der Herzfrequenz überprüfen. Doch nicht jeder trägt immer eine Pulsuhr mit sich. Generell gilt: Beim Sport mit erhöhter Frequenz trainieren und zwar so, dass man ins Schnaufen, nicht aber außer Atem kommt.

Neben der richtigen Intensität sind Trainingshäufigkeit und -dauer wichtige Faktoren für die Effektivität des Ausdauertrainings. Optimal für Freizeitsportler sind drei Trainingseinheiten pro Woche, wobei stets ein bis zwei Tage Pause zwischen den Einheiten liegen sollten, damit der Körper ausreichend Zeit zur Regeneration hat. Die Dauer der Trainingseinheiten sollte je nach Leistungsstand und Sportart zwischen 45 Minuten und 1,5 Stunden betragen. Achtung vor dem Trainingsbeginn: Wer Sport treibt, sollte gesund sein! Vor dem Einstieg ins Training ist eine sportärztliche Untersuchung unerlässlich, um gesundheitliche Risiken auszuschließen – das gilt vor allem für Personen, die älter als 35 Jahre sind oder medizinische Probleme aufweisen.