Ähnlich wie bei der Grundlagenausdauer gilt es auch beim Krafttraining, es nicht gleich zu übertreiben. Tipp 1 lautet:

Den Körper erst auf die richtige Betriebstemperatur bringen

Wie vor jedem sportlichen Training gilt es auch beim Krafttraining, den Körper auf die bevorstehende Belastung vorzubereiten, den Kreislauf in Schwung zu bringen und den Stoffwechsel anzukurbeln – dazu sollten vor jedem Krafttraining zehn Minuten Laufen, Radfahren, Aerobic, Inlineskating oder Walking eingeplant werden. Erst danach sollten Sportler mit dem sportartspezifischen Koordinationstraining beginnen. Vor dem anschließenen Krafttraining müssen die zu trainierenden Muskelgruppen aktiviert werden. So können Kraftübungen mit niedriger Intensität den Muskel auf die Beanspruchung vorbereiten. Leichtes, dynamisches Dehnen hilft, den Muskeltonus zu erhöhen, statisches Dehnen hat ungünstige Auswirkungen, da die Muskelfasern auseinandergezogen werden und damit die Fähigkeit zur schnellen, explosiven Kraftentfaltung gedrosselt wird.