Michael Schumacher liegt nach einem schweren Skiunfall im Koma. Die Ärzte der behandelnden Uniklinik in Grenoble bezeichneten seinen Zustand in einer Pressekonferenz am Montagvormittag als "außerordentlich ernst". Schumacher schwebt damit weiterhin in Lebensgefahr.

Update 31. Dezember:

An Silvester gab das Ärzteteam in Grenoble bekannt, dass Schumacher ein weiteres Mal operiert worden ist, dabei sei ein Hämatom, also ein Blutgerinsel, aus dem Gehirn entfernt worden. Man habe etwas Zeit gewonnen, hieß es aus dem Krankenhaus. Der Zustand des Ex-Weltmeisters habe sich leicht verbessert, sei aber weiterhin kritisch.

Update 2. Januar

Zwei weitere Nächte nach dem Unfall gibt es wenig Neuigkeiten vom Krankenzustand des Kerpeners. Er sei stabil, der Zustand aber weiter kritisch. 


Keine Spekulationen über Folgeschäden
Die Ärzte in Grenoble bestätigten am Tag zuvor bei der Pressekonferenz am 30. Dezember die bisherige Nachrichtenlage: Schumacher befinde sich im künstlichen Koma, habe ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und Hirnblutungen erlitten. Über mögliche Folgeschäden könne man noch nicht spekulieren. Am Abend sei er einmal operiert worden, nun werde vor allem der Hirndruck überwacht - weitere Operationen seien vorerst nicht geplant.

Der Formel 1 - Rekordweltmeister war am Sonntag, dem 29. Dezember, im französischen Skigebiet Méribel zusammen mit seinem Sohn wohl abseits der Pisten unterwegs gewesen. Der als sehr guter Skifahrer bekannte Schumacher habe dabei einen Fahrfehler begangen uns sei gegen einen Felsen geprallt. Zum Glück trug er dabei einen Skihelm. Trotzdem erlitt 'Schumi' offenbar Hirnblutungen und ein Hirn-Trauma. Dank der sehr schnellen Ersthilfe vor Ort wurde er dann ins Krankenhaus nach Grenoble transportiert und dort operiert. Bereits bei Ankunft im Klinikum sei Schumacher nicht mehr bei Bewusstsein gewesen.  

Gute Besserung, Schumi!
Der Helm hat Schumacher offenbar vorläufig das Leben gerettet. In Grenoble haben sich bereits seine Familie und enge Freunde versammelt, um dem 44-Jährigen zur Seite zu stehen. Die Skiinfo-Redaktion wünscht 'Schumi' alles Gute!