Schon seit Jahren bastelt Dainese im Auftrag der FIS am Airbag für die besten Skifahrer der Welt - zusammen mit Italiens Speed-Ass Werner Heel wurde das D-Air-System jetzt auf der ispo vorgeführt. Die Logik kam in weiten Teilen aus dem Motorsport. 2 bar Druck werden im Falle eines Crashs aufgebaut, um vor allem Rippen, Schulter und Nacken zu schützen - für den Rücken soll weiterhin ein herkömmlicher Protektor eingesetzt werden. Problematisch beim Abstimmen des airbagauslösenden Software-Algorithmus war vor allem die Landung nach einem Sprung, die bei Weltcup-Abfahrten schon mal große Drücke beschert. Nun ist man bei Dainese sicher, das richtige Setup gefunden zu haben. In vielen Testabfahrten wurde das System auch schon erprobt. Werner Heel posierte jedenfalls sichtlich zufrieden nach der Testauslösung ...  

Manis: Rückenprotektor neu aufgelegt
Der Top-Protektor von Dainese heißt (weiterhin) Manis. Der Fokus der Entwicklung bei der Neuauflage für die kommende Saison lag auf dem Ergonomie-Standard - laut Dainese State of the Art. Der Aufbau ist durchaus innovativ und verleiht dem Protektor eine höhere Bewegungsfreiheit sowie die Fähigkeit, die vom Rücken bei der sportlichen Betätigung angenommenen Formen nachzubilden (dank beweglicher Schutzplatten). Mit seinen großzügigen Lochungen und den auf ein Minimum reduzierten Kontaktflächen mit dem Körper bietet der Protektor maximalen Wärme- und Klimakomfort. Fazit: Vielversprechend! Der Preis: 169 Euro.