Reusch stellte einige interessante Handschuh-Modelle vor - mit unterschiedlichem Fokus. Für die rennsportorientierte Marke ist der neue Race-Tec 14 GS als Topmodell der Rennsportserie ein echtes Highlight und gewann auch den ispo Award für die kompromisslose Auslegung des Racing Themas. Uns gefiel die Neopren-Manschette. Die neue Unleashed Crotch Konstruktion trennt den Zwickel des Futters von dem des Außenmaterials - für großflächigeren Schutz und mehr Bewegungsfreiheit. Der Knöchelschutz wurde strategisch besser platziert. Für maximale Sicherheit sorgen keramische Schutzelemente mit Silikonpolsterung an Knöcheln, Fingern, Daumen und Zeigefingern. Verfügbar sind verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Schutzstufen als Fäustling und Fingerhandschuh.

Volcano - statt Heizspirale
Für kalte Finger hat Reusch keine Heizspirale, sondern einen Vulkan parat: Das Modell Volcano soll zeigen, was wirklich geht in Sachen Wärme. Thermo5+ als Wärmestandard ist das Maximum. Was macht den Handschuh so warm? Primaloft Gold Insulation, eine wärmereflektierende Schicht, Extra-Isolation an den Fingerspitzen, versetzte Nähte, um Kältebrücken zu vermeiden - zur Not wäre auch noch Platz für ein Wärmepad. Wir haben den Handschuh auf der Messe nur kurz übergezogen ...

re:act: Für Bergsteiger
Neu bei Reusch ist die re:act-Serie mit ganz verschiedenen Modellen für Bergfreunde jeder Couleur. Zusammen mit Gerlinde Kaltenbrunner wurde sie entwickelt und deckt verschiedene Spezialdisziplinen ab - und damit den Bergsport von hochalpinen Anforderungen über Eisklettern oder Tourengehen. Die Handschuhe heißen nach großen Bergen, vom Elbrus bis zum Muztagh (der mit 7509m der dritthöchste Gipfel des Pamir-Gebirges ist). Die Preisspanne reicht von 90 bis 280 Euro.

Schöne Modelle von Reusch gibt's 2014/15 in der Freeride-Kollektion: D.Money, Revelstoke, Lech und Turoa kommen neben schwarz auch in Retro-Leder-Look. Nice!