Eine turbulente Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr liegt hinter uns. Schneefall in weiten Teilen der Schweiz, in Deutschland und Österreich, zufriedene Gesichter in den gut besuchten Wintersportregionen im Alpenraum. Wir sagen euch, wo es viel geschneit hat und wie die Aussichten für das neue Jahr sind.

Schweiz

In der Schweiz gab es zwischen dem 27.12. und 31.12. in weiten Teilen viel Powder unter die Bretter. Champery war dabei Spitzenreiter, hier meldete man am 28./29.12. insgesamt 150cm Neuschnee. In Pizol freute man sich über 120cm Neuschnee, in den Toggenburger Skigebieten kam man ebenso über einen Meter Neuschnee wie in Interlaken, Frutigen oder Ibergeregg. Etwas weniger, aber immerhin zumeist immerhin zwischen 50 und 60cm, schneite es zuletzt in den grösseren Skigebieten, so zum Beispiel in Verbier, in Adelboden oder der Aletsch Arena.

Die grösste Schneehöhe in der Schweiz meldet derzeit die Skiarena Andermatt-Sedrun mit 300cm, auf den Rängen liegen Engelberg (260cm) und Laax (170cm).

Deutschland

Man mag es kaum glauben, aber vor allem in Deutschland schneite es nach Weihnachten so kräftig wie den gesamten letzten Winter nicht. Zwischen dem 26.-31.12. gab es verbreitet mehr als einen Meter Neuschnee. Oberstdorf meldete insgesamt 160cm Neuschnee, Balderschwang ebenso 160cm, Grasgehren 140cm und auch in Ofterschwang und im Oberammergau schneite es unglaubliche 120cm. Dank des Schneefalls konnten viele Lifte öffnen, so dass den Weihnachtsurlaubern genau zum richtigen Zeitpunkt gute Bedingungen präsentiert werden konnten.

Die grösste Schneehöhe in Deutschland meldet derzeit die Zugspitze mit 200cm, dahinter liegen das Dammkar mit 180cm Schnee und Balderschwang mit nun 120cm Schneehöhe.

Österreich

Nach einem schleppenden Winterstart konnten sich viele Skigebiete in Österreich in den letzten Tagen über kräftigen Neuschnee freuen. Spitzenreiter war das Kleinwalsertal, hier schneite es zwischen dem 28.-31.12. insgesamt 130cm. Die Innsbrucker Nordkettenbahn meldete am 30./31.12. insgesamt 125cm Neuschnee, ebenfalls einen Meter Neuschnee gab es zum Beispiel in St. Anton am Arlberg, in Flachau oder in der Salzburger Wildkogel-Arena. Um die 90cm Neuschnee meldeten die SkiWelt Wilder Kaiser Brixental, Zauchensee oder Saalbach-Hinterglemm. Die Bedingungen sind nun in den meisten Skigebieten Österreichs gut, die Anzahl der geöffneten Lifte hat sich stark erhöht und viele Talabfahrten sind geöffnet worden – einem schönen Skiurlaub in Tirol, Kärnten, im Salzburger Land oder der Steiermark steht also nichts mehr im Wege. Die grösste Schneehöhe in Österreich meldet derzeit der Mölltaler Gletscher mit 260cm, gefolgt von Sölden mit 231cm und der Zillertaler Gletscherwelt 3000 mit 210cm.

Frankreich

Ein kurzer Blick in die Skigebiete Frankreichs zeigt: Auch hier sind die Skigebiete nun mit ausreichend Schnee ausgestattet, um einen umfangreichen Skibetrieb anbieten zu können. Es schneite auch hier nach Weihnachten kräftig, Les Angles mit 130cm, Combleux mit 120cm und Valfrejus mit 115cm liegen in Bezug auf den Schneefall der letzten Tage in Führung. Fast überall schneite es mehr als 40cm, ein Schneemangel ist in Frankreich derzeit also nicht zu beklagen. Die grösste Schneehöhe findet ihr derzeit in Valfrejus mit 220cm, Val Cenis (180cm) und Chamonix (160cm) sowie Cauterets in den Pyrenäen (150cm) belegen die Plätze zwei bis vier.

Alle Schneefälle der letzten sieben Tagen findet ihr hier: de.skiinfo.ch/schneefall-letzte-7-tage.html

Schnee-Aussichten

An Neujahr ist es in den Alpenregionen trocken, oft windig bis stürmisch und sonnig. Dort, wo es Niederschlag gibt, fällt er sehr gering aus. Am Freitag soll es mild und schön werden, erst gegen Nachmittag und Abend ziehen in den Ost- wie Westalpen Wolken auf, die sich langsam verdichten. Es folgt eine Kaltfront, die bis Sonntagabend viel Wind und Schnee in die Alpen bringt. Schwerpunkt liegt wohl dabei in den Westalpen, aber auch an der Alpennordseite erwarten die Meteorologen erneut Schnee bis unterhalb von 1000 Metern Meereshöhe.