Edmontons Klima bietet beste Voraussetzungen für Wintersport: Von Dezember bis Februar herrscht Dauerfrost und im Januar zeigt das Thermometer durchschnittlich minus 11,7 Grad Celsius – Zugspitzniveau. Die Landschaft rund um die Stadt erinnert indes mehr an norddeutsche Tiefebene. Selbst von den höchsten Wolkenkratzern der Stadt lassen sich die 220 Kilometer entfernten Rocky Mountains nicht sehen, der Horizont rundum nichts als eine waagerechte Linie. Eishockey auf zugefrorenen Teichen und Skilanglauf auf den verschneiten Golfplätzen sind von daher näher liegende wintersportliche Betätigungen als Skifahren oder Snowboarden. Verzichten muss man darauf in Edmonton aber nicht. Nur eine Meile von Downtown entfernt locken in Sichtweite des 149 Meter hohen Epcor Towers die Pisten des Edmonton Ski Club. Sie liegen am Ufer des von Parks gesäumten North Saskatchewan River, der mitten durch die Stadt mäandriert, sich tief in das flache Prärieland eingegraben und so für schiefe Ebenen gesorgt hat. Wobei tief relativ ist. Es sind rund 50 vertikale Meter, eine Distanz die der Skiclub und die weiteren Kleinstskigebiete in der Stadt noch nicht mal voll ausschöpfen. Für einige Runs zum Lockern der Langstreckenfluglädierten Muskulatur reicht es allemal. Für ernstzunehmende Abfahrten bricht man auf dem Highway 16 gen Westen auf. Der führt schnurstracks hinein in den schönsten Abschnitt der Felsenberge, die Nationalparks von Jasper und Banff.

Transfer: Der Airport liegt 30 Kilometer südlich von Downtown Edmonton. Die Buslinie 747 fährt im Halbstundentakt in 24 Minuten vom Flughafen in die Stadt. Die einfache Fahrt kostest fünf Dollar – WLAN im Bus inklusive.

Unterkunft: Riesiges Angebot in Edmonton, vom Hostel bis zum Luxushotel. Mehr Infos unter http://exploreedmonton.com/.